Agenda 2012: Merkels Großbaustellen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Agenda 2012 Merkels Großbaustellen

Einmal tief durchatmen. Für die Bundeskanzlerin geht ein nervenaufreibendes Jahr zu Ende. Die Sorgen allerdings bleiben auch nach der Winterpause. Der Euro schwächelt, der Bundespräsident auch, der Koalitionspartner sowieso. Düstere Aussichten für Angela Merkels Agenda 2012.
1 / 7

Viel Schatten: Kanzlerin Angela Merkel ahnt, dass das neue Jahr genauso nervenaufreibend wird wie das zu Ende gehende.

Foto: Rainer Jensen/ dpa
2 / 7

Gute Miene zum dramatischen Euro-Endspiel: Schon Ende Januar werden sich EU-Kommissionschef José Manuel Barroso, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Kanzlerin Merkel in Brüssel zum nächsten Krisengipfel treffen. Sie müssen die gemeinsame Währung retten. Merkels Credo: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa."

Foto: Olivier Hoslet/ dpa
3 / 7

Am liebsten die Augen verschließen: Die Krise der FDP schadet der ganzen Koalition. Merkel hofft, dass sich ihr Koalitionspartner 2012 stabilisiert - bevor das schwarz-gelbe Bündnis an den liberalen Querelen zerbricht.

Foto: Rainer Jensen/ dpa
4 / 7

Neuer General: Christian Lindner hat entnervt hingeworfen, jetzt soll Patrick Döring der FDP wieder zu mehr Profil verhelfen. Das könnte zu Lasten der Union gehen.

Foto: Carsten Koall/ Getty Images
5 / 7

Rotes Tuch für viele Unionsabgeordnete: Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger stellt sich quer bei der Vorratsdatenspeicherung - zum Ärger von CDU und CSU. Bisher sieht es nicht danach aus, als würde die Ministerin von ihrer harten Linie abrücken.

Foto: JOHN MACDOUGALL/ AFP
6 / 7

Staatsoberhaupt als Sorgenfall: Bundespräsident Christian Wulff (im Bild mit seiner Frau Bettina bei einem Besuch in Oman) hat mit seiner Kreditaffäre aus der Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident viel Vertrauen verspielt. Das schadet auch der Kanzlerin...

Foto: dapd
7 / 7

...die Wulff einst in mühseligen drei Wahlgängen ins Amt hievte, nachdem Horst Köhler im Mai 2010 überraschend zurückgetreten war. Ein neuerlicher, vorzeitiger Abgang eines von ihr gestützten Bundespräsidenten wäre für Merkel eine Blamage.

Foto: dapd
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?