Ahornsamen: Weite Reise durch Autorotation - DER SPIEGEL
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Ahornsamen Weite Reise durch Autorotation

Wenn ein Ahornsamen kreiselnd in der Luft schwebt, nutzt er die gleiche Flugtechnik wie zahlreiche Tierarten. Das haben Forscher mit ausgeklügelten Modellen gezeigt. Sie wollen das Prinzip nun bei Mini-Hubscharubern zum Einsatz bringen.
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Ahornsamen: Wenn sie vom Baum fallen, fangen sie nach kurzer Zeit an, um ihre eigene Achse zu rotieren. Diese sogenannte Autorotation ist ungemein praktisch, da sie Auftrieb erzeugt.

Foto: Science / AAAS
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Ahornsamen im Windkanal: Der Samen erzeugt über der oberen Kante seines Flügelchens einen tornadoartigen Wirbel. Dieser zieht ihn nach oben.

Foto: David Lentink
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Ahornsamen bei der Rotation (Computergrafik): Der erzeugte Auftrieb sorgt dafür, dass die Samen länger in der Luft bleiben - und so die Chance wächst, dass sie von einem Windstoß in eine neue Heimat getragen werden.

Foto: David Lentink
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Ahornsamen: Wie genau sie es schaffen, einen im Bezug auf ihre Größe und Geschwindigkeit verhältnismäßig starken Auftrieb zu erzeugen, wussten Forscher bisher nicht. David Lentink von der Universität Wageningen in den Niederlanden und seine Kollegen liefern nun im Fachmagazin "Science" die Erklärung.

Foto: David Lentink
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Luftwirbel im Computerbild: In Zukunft könnte dieses Prinzip das Design von rotierenden Fallschirmen inspirieren, mit deren Hilfe Sonden auf fremden Himmelskörpern landen können.

Foto: David Lentink
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Ahornsamen: Trotz des Auftriebswirbels ist irgendwann auch die längste Reise zu Ende. Insgesamt gibt es bis zu 200 verschiedene Ahornarten.

Foto: Science / AAAS
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Ahornsamen am Baum: Auch Mini-Fluggeräte, so hoffen die Forscher, könnten sich eines Tages des Ahorn-Designs bedienen. Bei ihnen geht es ebenfalls darum, mit wenig Energie weite Strecken zu fliegen.

Foto: Science / AAAS
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