Air-France-Absturz Nach der Katastrophe
Rettungskräfte bergen Trümmer: Am 1. Juni 2009 stürzte ein Airbus A330 auf dem Nachtflug von Rio nach Paris mitten in den Atlantik. 228 Menschen starben, darunter 28 Deutsche.
In den folgenden Wochen wurden zahlreiche Trümmer aus dem Ozean geborgen, unter anderem wurde ein Teil der Bordküche gefunden. Doch der größte Teil des Wracks blieb verschwunden. Als wahrscheinlich gilt aber, dass der Jet nach schnellem Höhenverlust erst beim Aufprall auf dem Wasser zerschellte.
Das Spezialschiff "Ile de Sein": Suchtrupps brachten Anfang Mai die auf dem Meeresboden gefundenen Flugschreiber und wenige Tage darauf die erste Leiche an Bord. Nun sollen sie nach Frankreich gebracht und untersucht werden.
Ein Wrackteil an Bord eines brasilianischen Marine-Schiffes: Der Air-France-Flug AF 447 war in einer Unwetterfront abgestürzt - offenbar nach dem Ausfall von Geschwindigkeitsmessern und anderen Geräten.
Spurensuche in Toulouse: Die französische Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA versuchte, anhand der Wrackteile zu rekonstruieren, was genau bei dem Unfall geschehen war. Doch die aus dem Atlantik gefischten Trümmer und die automatisch gefunkten Meldungen des Flugzeugs reichten nicht aus, den genauen Hintergrund der Katastrophe zu klären.
Diese Illustration dokumentiert die letzten Minuten des Fluges AF 447 nach dem Kenntnisstand vom Februar 2010.
Wrackteil von Todesflug AF 447: Anfang April 2011, fast zwei Jahre nach dem Absturz der Air-France-Maschine über dem Atlantik, wurden Überreste am Meeresgrund geortet. Hier ist eines der Triebwerke zu sehen.
Fahrwerk der Unglücksmaschine: Die französische Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA veröffentlichte die Bilder, die ein Roboter in rund 4000 Meter aufgenommen hat. Sie waren das Ergebnis der vierten Suchaktion, die von Air France und Airbus mit zusammen rund 9,2 Millionen Euro finanziert worden war.
Die Roboter lieferten überraschend scharfe Bilder von den Trümmerteilen. Die Bilder ließen die Hoffnung aufkeimen, dass auch noch die Black Box gefunden wird.
Rund einen Monat später gab es gute Nachrichten: Die Ermittler der französischen Flugermittlungsbehörde BEA fanden den Stimmrekorder der abgestürzten Air-France- Maschine. Am 3. Mai veröffentlichte die BEA dieses Unterwasserfoto. Es war bereits das zweite Fundstück, kurz zuvor...
...war der Flugdatenschreiber gefunden worden. Ermittler beobachteten, wie der Roboter "Remora 6000" nach dem Gerät greift.
Das Gerät lag in rund 4000 Metern auf dem Meeresgrund. Die Ermittler veröffentlichten am 1. Mai die ersten Aufnahmen.
Am Tag darauf wurde das Fundstück geborgen. In einem Käfig wurde der Flugdatenschreiber an Bord des Schiffes "Ile de Sein" gehievt, von dem aus die Operation geführt wurde.