Neuer Airbus-Langstreckenjet A350-1000 hebt ab
Die sechsköpfige Crew des Jungfernflugs.
Die größte zweimotorige Maschine des europäischen Flugzeugbauers hob am Donnerstagmorgen in Toulouse das erste Mal ab und absolvierte einen dreistündigen Probeflug.
Der Jet misst 74 Meter und gehört damit zu den längsten Langstreckenfliegern aus dem Hause Airbus.
Passagiere können mit dem Flieger mehr als 14.000 Kilometer zurücklegen. Das entspricht in etwa der Strecke von Bangalore nach San Francisco.
Solche Distanzen waren bis vor wenigen Jahren nur Jumbojets vorbehalten. Deshalb sprechen Experten bei den neuen A350-Modellen auch von den "Jumbokillern".
Die Tragflächen des A350-1000 in der Produktion.
Airbus geht mit der Maschine in die Offensive und will Boeings Vormacht auf der Langstrecke brechen.
Zu großen Teilen ist das Modell aus Kohlefaserverbundstoff anstelle von Aluminium gebaut.
Der A350-1000 rollt in den Hangar.
Vor allem die Fluggesellschaften Qatar und Etihad werden mit dem Flieger unterwegs sein.
Der Flieger hat sein Debüt erfolgreich gemeistert. Nun folgen in Kürze zwei weitere Probeflüge, bevor der A350-1000 ab Mitte 2017 den regulären Flugbetrieb aufnimmt.
Der Airbus A350 in der Produktionshalle in Toulouse.