Airbus: Nostalgie und Protest - DER SPIEGEL
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Airbus Nostalgie und Protest

Kurz vor dem Spitzentreffen Merkel-Sarkozy in Sachen Airbus und EADS herrscht Chaos im Konzern: Tausende Mitarbeiter protestieren in den deutschen Werken, derweil stellt Paris wieder einmal den EADS-Aktionärspakt in Frage. In Toulouse allerdings feierte man heute trotzdem.
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Miniatur-A300 - und das Original im Hintergrund: Das letzte Exemplar des 1969 erstmals produzierten "Ur-Airbus" wurde heute an das US-Unternehmen FedEx übergeben.

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Der A300 im Flug: Bis 2025 werden die bisher ausgelieferten Maschinen noch in der Luft sein.

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Der FedEx-Flieger ist der 821ste, der hergestellt wurde.

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Während in Toulouse das Ende der A300-Produktion gefeiert wurde, wurde in Deutschland protestiert. So etwa im vom Verkauf bedrohten Airbus-Werk im niedersächsischen Varel....

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...oder auch in Nordenham. Die Luftballons wurden für die zahlreichen Arbeitsplätze in die Luft geschickt, die bei Airbus gestrichen werden sollen. Insgesamt sieht das Sparprogramm "Power 8" den Abbau von rund 10.000 Jobs sowie den Verkauf mehrerer Werke vor.

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Auch in Nordenham wurde deswegen protestiert: Vor allem angesichts der Auftragsflut, über die der Flugzeugbauer sich in den letzten Wochen freuen konnte, wollen die Mitarbeiter die Sanierungsstrategie des Managements nicht akzeptieren.

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Modell des geplanten Langstreckenflugzeugs A350: Er soll der nächste Verkaufsschlager bei Airbus werden - zunächst einmal kostet er aber sehr viel Geld. Ein erster Entwurf musste nach massiver Kritik überarbeitet werden, so verdoppelten sich die Entwicklungskosten auf geschätzte elf Milliarden Euro.

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