Aiways U5: Chinesisches E-SUV im Test - DER SPIEGEL
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Elektro-SUV Aiways U5 Angriff auf Mercedes, Tesla und Audi

Während die Elektromobilität hierzulande quasi mit Kriechstrom fährt, geben chinesische Hersteller Vollgas. Ein interessantes Familien-SUV schafft jetzt sogar den Sprung nach Europa. Wir haben es gefahren.
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Monotonie: Auf den russischen Autobahnen, wo wir für unsere Testfahrten unterwegs waren, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 110 km/h. Ein ideales Tempo für Elektroautos: Der Stromverbrauch ist gering, die Reichweite schrumpft nicht so schnell.

Foto: Aiways
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Zwischenstopp in Moskau: Bei dem Aiways U5, den wir fuhren, handelt es sich bislang um einen Prototyp. Die Serienproduktion beginnt im September. In Deutschland wird das Modell ab April 2020 bestellbar sein.

Foto: Michael Specht
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Rarität: In Moskau sind Elektroautos eine absolute Ausnahme, und das wird auch noch lange so bleiben. Umso mehr fällt der Aiways U5 im Straßenbild auf.

Foto: Aiways
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Schweres Gerät: Das chinesische Team von Aiways hatte auf der Testfahrt hatte stets sein eigenes Powerladegerät dabei. Möglich waren bis zu 20 kW Ladeleistung - die passende Zuleitung vorausgesetzt.

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Russisches Roulette: Um die Testwagen auf der Tour mit Energie zu versorgen, waren teils kreative Lösungen nötig. Für Europa verspricht Aiways für den U5 eine Ladezeit von rund einer Stunde an einer der gängigen Schnellladestationen, eine 80-Prozent-Füllung ist nach gut 35 Minuten erreicht.

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Energieversorgung hinter dem Hotel: Beide Aiways U5 hängen am Kabel, laden für einige Stunden, um die Fahrt nach St. Petersburg fortsetzen zu können.

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Ladeklappe: Für Deutschland erhält der Aiways U5 die Typ2 Buchse und CCS. Die Klappe sitzt unter dem linken Schweinwerfer. Laut Hersteller soll die Batterie über CCS in gut 35 Minuten zu 80 Prozent gefüllt sein.

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On the road: Das Cockpit des Aiways U5 besteht hauptsächlich aus zwei Displays. Knöpfe und Schalter sind nahezu verschwunden. Die Bedienung erfolgt über Touch-Eingabe oder Sprache.

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Digitales Display: Man achte auf die restliche Batteriekapazität. Mit 33 Prozent schafft der U5 noch 162 Kilometer. Voll geladen schafft der U5 bei sparsamer Fahrweise nach Herstellerangaben fast 500 Kilometer.

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Luftig: Unter der Mittelkonsole haben die Designer eine Ablage platziert. Die Kunststoffe entsprechen nicht der Serie, sind noch ungenarbt.

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Laderaum: Durch das Umlegen der Rücksitzlehnen entsteht ein tischebener Ladeboden. Maximal schluckt der Aiways U5 1555 Liter.

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Handarbeit: Um die Lehnen in die Waagerechte zu bekommen, müssen zuvor die Sitzkissen vorgezogen und hochgeklappt werden.

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Business-Class: Kein anderes SUV in dieser Klasse bietet mehr Beinfreiheit als der Aiways U5. Bequem lassen sich die Beine übereinanderschlagen.

Foto: Aiways
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?