Fotostrecke So heftig war das Erdbeben in Alaska
Ein schweres Erdbeben hat am Freitag den Süden Alaskas erschüttert und Schäden an Gebäuden und Straßen hinterlassen. Dieses Luftbild zeigt die Vine Road, eine Landstraße nördlich der Stadt Anchorage.
Teile der Straße wurden völlig zerstört. Das Erdbeben führte auch zu Autounfällen.
Das erste Beben hatte die Stärke 7,0. Es ereignete sich nach Behördenangaben in rund 40 Kilometern Tiefe. Anschließend soll es mehrere Nachbeben gegeben haben.
Die Behörden konnten zunächst keine genauen Angaben über die Höhe der Schäden machen. Hubschrauber und Drohnen sollen nun ein Bild davon geben, welches Ausmaß die Zerstörung hat.
In dieser Schule in Chugiak, einem Vorort von Anchorage, begutachtet Schulleiterin Allison Susel die Schäden, die das Erdbeben angerichtet hat - darunter heruntergefallene Deckenverkleidungen und umgestürzte Bücherregale.
Die Schüler wurden von dem Beben überrascht.
In der Bücherei der Schule haben die Erschütterungen die Regale leergeräumt.
Auch in diesem Supermarkt in Anchorage hat das Erdbeben Spuren hinterlassen.
Dieser Anwohner deckt sich mit Wasser und Brot ein - aus Furcht vor den Folgen des Bebens. In Teilen der Region sollen zunächst bis zu 10.000 Menschen ohne Strom gewesen sein.
Trotz der schweren Schäden soll es nach ersten Angaben keine Toten oder Schwerverletzen geben.
Am Freitag war zunächst auch eine Tsunamiwarnung ausgesprochen worden - diese wurde aber bereits nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.