Albert Einsteins Liebesbriefe - DER SPIEGEL
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Einstein und die Frauen "Die Liebe macht uns groß und reich"

Schäferstündchen in Bern, aufwühlende Briefe: Die Beziehung zwischen Albert Einstein und seiner ersten Freundin Marie Winteler war weit mehr als ein Jugendflirt.
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Im Kreis von Frauen (1932): Albert Einstein hatte zwei Ehefrauen und zahlreiche Freundinnen. Keine aber hat er derart geliebt wie seine Jugendfreundin Marie Winteler. Dies belegen zahlreiche neu aufgetauchte Briefe.

Foto: Bettmann Archive
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Albert Einstein als junger Mann: 1895 zog er in die Schweiz, machte in Aarau das Abitur. Anschließend studierte er in Zürich und fand dann eine Anstellung als Patentbeamter in Bern.

Foto: imago/United Archives International
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Die Gastfamilie: In seinem Aarauer Jahr (1895/96) wohnte Albert Einstein bei Familie Winteler. Er verknallte sich in die jüngste Tochter Marie (ganz links), die zu seiner großen Liebe wurde. Neben ihr steht Einsteins Schwester Maja, die der Familie Winteler ebenfalls verbunden war und später Maries Bruder Paul (neben ihr stehend) heiratete.

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Die Aarauer Abschlussklasse: Mit diesen Kollegen ging Albert Einstein (vorn links) für ein Jahr zur Schule und machte 1896 die Matur. Die Aarauer Kantonsschule hatte einen ausgezeichneten Ruf, ihr liberaler Geist gefiel dem jungen Albert sehr. Der Rektor der Schule beeinflusste ihn in seiner Studienwahl.

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Die erste Ehefrau: Mileva Marić-Einstein mit den beiden Söhnen Hans Albert (rechts) und Eduard. Die Ehe wurde 1919 geschieden. Hans Albert war ein erfolgreicher Professor für Hydraulik in den USA - Eduard verbrachte viele Jahre als Patient in der psychiatrischen Klinik Burghölzli in Zürich.

Foto: imago/United Archives International
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Ein Liebesbrief an Mileva: In den ersten Jahren der Beziehung harmonierten Albert Einstein und Mileva Marić gut. Später wurde sie schwermütig und eifersüchtig - er hatte zahlreiche Affären.

Foto: JACQUELINE ARZT/ ASSOCIATED PRESS
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Die Schwester: Mit keiner Frau hatte Albert Einstein zeitlebens eine so enge Beziehung wie mit seiner Schwester Maja. Sie war mit Paul Winteler verheiratet, dem Bruder von Alberts großer Liebe Marie Winteler. Unter dem Zerwürfnis der beiden litt Maja sehr.

Foto: ullstein bild/Granger, NYC
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Geschwister: Albert Einstein und seine zwei Jahre jüngere Schwester Maja in München. Als sie geboren wurde, soll er enttäuscht gefragt haben: "Ja, aber wo hat es denn seine Rädchen." Man hatte ihm angekündigt, er bekäme bald einen Spielkameraden.

Foto: akg-images/WHA/World History
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Die Eltern: Hermann und Pauline Einstein. Sie befürworteten Alberts Beziehung zu Marie Winteler und verstanden sich auch mit der restlichen Familie Winteler sehr gut. Dass sich Albert für Mileva entschied, war für sie eine große Enttäuschung.

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Die zweite Ehefrau: Nach der endgültigen Trennung von Marie Winteler begann Albert Einstein 1912 eine Affäre mit seiner Cousine Elsa in Berlin. 1914 nutze er einen Ruf an die dortige Universität, um in ihre Nähe zu ziehen. 1919 heirateten sie, kurz nachdem er sich von seiner ersten Frau, Mileva, hatte scheiden lassen.

Foto: NY Daily News/Getty Images
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Das Liebesnest: Albert und Elsa Einstein in ihrem Haus in Caputh nahe Potsdam, um 1930. Er pflegte hier zahlreiche Affären. Sie war zunächst sehr eifersüchtig, pflegte aber später das Haus diskret zu verlassen, wenn wieder entsprechender Besuch angesagt war.

Foto: Visual Studies Workshop/ Getty Images
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Estella Katzenellenbogen (ganz links) war eine von mindestens vier Frauen, mit denen Albert Einstein in seiner Berliner Zeit mehr oder weniger intime außereheliche Beziehungen pflegte. Seine Frau Elsa (zweite von links) arrangierte sich schließlich damit, weil sie die Ehe nicht gefährden wollte.

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Die jüngere Stieftochter: Margot Einstein (hier um 1939 auf dem Schoss ihres Stiefvaters) war zwei Jahre jünger als Ilse. Albert mochte sie, aber anders als ihrer Schwester machte er ihr keine Avancen.

Foto: ullstein bild/United Archives
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Betty Neumann: Sie war 1923/1924 eine von Albert Einsteins Geliebten in Berlin. Als sie 1938 in Wien ihre Stelle verlor, nahm sie den Kontakt wieder auf - in einem ganz anderen Ton als früher. Dank Einsteins Hilfe konnte Betty Neumann, anders als Marie Winteler, in die USA emigrieren.

Foto: imago/UPI Photo
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Die ältere Stieftochter: Ilse Einstein wurde zu Alberts Stieftochter, als er sich 1919 vermählte. Eigentlich, so bekannte Albert kurz vor der Hochzeit, hätte er lieber die Tochter zur Frau als die Mutter. Doch Ilse wollte nicht. Darum heiratete er am Ende doch Elsa.

Foto: ullstein bild/Frieda Riess
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Grete Lebach: Auch sie war eine von Einsteins Berliner Liebschaften. Gerne segelte er mit ihr auf dem Boot, das ihm Freunde zum 50. Geburtstag geschenkt hatten. Wenn Gretes Besuch in Caputh angekündigt war, zog es Elsa vor, nach Berlin zu fahren, um Besorgungen zu machen.

Foto: ullstein bild/Heritage Images
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Die Sekretärin: Helen Dukas war Einsteins Privatsekretärin von 1928 bis zu seinem Tod 1955. Nach Elsas Tod 1936 wurde sie auch zu seiner Haushälterin. Sie war für ihn eine enorm wichtige Person - loyal und sehr bemüht, seine Privatsphäre zu verteidigen.

Foto: Bettmann Archive
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Margarita Konenkova: Die Russin und der Physiker hatten in den USA wohl zehn Jahre lang eine leidenschaftliche Affäre. Was er offenbar nicht ahnte: Konenkova war eine Sowjet-Spionin. Man muss von Glück reden, dass Einstein, der am Atombomben-Projekt nicht beteiligt war, als Quelle nicht viel taugte.

Foto: Sygma/Getty Images
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Johanna Fantova: Sie war Einsteins letzte Geliebte. In den USA gingen sie oft gemeinsam segeln - ein Hobby, das sie schon 1929 in Caputh gepflegt hatten, wo sie sich kennengelernt hatten. Lange nach ihrem Tod tauchte ein Tagebuch auf, in dem sie Einsteins letzte Lebensmonate dokumentierte.

Foto: DPA
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