Albrecht Dürer Polyeder Melencolia - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Geometrie-Rätsel Fünf Theorien fürs Dürer-Polyeder

Im Jahr 1514 schuf Albrecht Dürer seinen berühmten Kupferstich "Melencolia I". Die mathematische Symbolik darin, vor allem das rätselhafte Polyeder, beschäftigt Forscher bis heute. Fünf Erklärungsversuche für das Mysterium.
1 / 5

"Melencolia 1" von Albrecht Dürer: Der Kupferstich aus dem Jahr 1514 beschäftigt Kunsthistoriker und Forscher bis heute. Dürers Druck zeigt einen melancholischen Engel und verschiedene mathematische Symbole, etwa ein magisches Quadrat und ein besonders rätselhaftes Polyder. Für den unregelmäßig geformten Körper existieren verschiedene Interpretationen.

Foto: AP/ Herbert F. Johnson Museum of Art
2 / 5

Abbilddung aus "Atlas der Krystallformen" (1913): Das Bild von "Kalzit" gleicht dem Dürer-Polyeder auf verblüffende Weise.

Foto: FU Bibliothek Berlin
3 / 5

Dürer-Skizze: Die Ecken des rätselhaften Polyeders könnten sämtlich auf einer Kugeloberfläche liegen - eine weitere Erklärung für den Körper.

Foto: Stadtbibliothek Nürnberg
4 / 5

Zeichung von Dürer: Eine weitere Theorie besagt, dass hinter dem Polyeder eine näherungsweise Konstruktion der dritten Wurzel aus 2 steht. Diese benötigt man, um das Problem der Würfelverdopplung zu lösen.

Foto: SLUB
5 / 5

Freimauer-Symbolik: Ernst Theodor Mayer, ein pensionierter Psychiater aus München, hat darauf hingewiesen, dass die beiden Dreiecke des Polyeders nach unten projiziert einen Davidsstern ergeben. Die Ecken des Polyeders seitlich projiziert wiederum passen genau in das 4x4-Gitter des magischen Quadrats.

Foto: Dr. Ernst Theodor Mayer
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?