Alex Ferguson: Ein Mann, Dutzende Titel - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Alex Ferguson Ein Mann, Dutzende Titel

Meisterschaft, Pokal, Champions League - und das alles mehrfach. Alex Ferguson hat gewonnen, was man als Coach im Profi-Fußball gewinnen kann. Er trainierte Superstars wie David Beckham und Cristiano Ronaldo. Nun hat er seinen Abschied als Teammanager von Manchester United bekanntgegeben.
1 / 18

Goodbye: Sir Alex Ferguson tritt als Trainer von Manchester United ab. Der 71-Jährige wird seinen Posten nach dieser Saison räumen und einen Platz im Vorstand des Clubs einnehmen.

Foto: Peter Powell/ dpa
2 / 18

Der Schotte gilt als Heißsporn, der ein Freund klarer Worte ist. Wenn nötig, putzt er auch mal seine eigene Mannschaft oder einzelne Spieler herunter.

Foto: NACHO DOCE/ REUTERS
3 / 18

Aber auch mit den Schiedsrichtern legte sich Ferguson immer wieder an. Seine Art verschaffte ihm nicht nur Freunde im englischen und internationalen Fußball.

Foto: AP/dpa
4 / 18

So streitbar Ferguson auch ist - seine Erfolge geben ihm recht. In 39 Jahren als Vereinstrainer hat er 49 Titel gewonnen. Den letzten davon erst vor kurzem, als er mit ManUnited die Meisterschaft holte. Vor knapp 27 Jahren wurde Ferguson Trainer von United, das Foto zeigt ihn an seinem ersten Arbeitstag am 7. November 1986.

Foto: A2800 epa/ dpa
5 / 18

Es dauerte allerdings einige Jahre, ehe sich unter Ferguson die Erfolge bei ManUnited einstellten. In den achtziger Jahren gab es keinen Titel, in den neunzigern dafür umso mehr - 19, um genau zu sein. Auf diesem Bild aus dem Jahr 1996 posiert Ferguson mit dem FA-Cup (links) und dem Pokal für die gewonnene Meisterschaft.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
6 / 18

Den größten Triumph feierte Ferguson 1999, als er mit Manchester die Champions League gewann. An den Abend in Barcelona, den 26. Mai, wird der FC Bayern jedoch nicht gerne zurückdenken.

Foto: Ben Radford/ Getty Images
7 / 18

Im Finale besiegte Manchester in einem legendären Endspiel den FC Bayern 2:1. Teddy Sheringham in der ersten und Ole Gunnar Solskjaer in der dritten Minute der Nachspielzeit drehten die Partie, nachdem die Münchner durch Mario Basler in Führung gegangen waren.

Foto: Gary M. Prior / Getty Images
8 / 18

Anschließend weinten die Bayern-Spieler hemmungslos. In dieser Szene versucht Manchesters damaliger Torwart Peter Schmeichel FCB-Stürmer Carsten Jancker zu trösten.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
9 / 18

Ferguson hingegen ließ sich mit dem Pokal von seinen Spielern feiern.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
10 / 18

Damals gewann United auch die Meisterschaft (Foto) und den Pokal. Damit ist Ferguson neben Pep Guardiola, José Mourinho, Guus Hiddink, Rinus Michels und Jock Stein der sechste Trainer, der dieses große europäische Triple holte.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
11 / 18

Der Kern des damaligen United-Teams bestand aus Spielern, die aus der eigenen Jugend kamen. Einer von ihnen war David Beckham, der zum United-Superstar aufstieg und 2003 zu Real Madrid ging.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
12 / 18

Auch Paul Scholes stammt aus Beckhams Generation der jungen Wilden bei United. Er hat den Verein jedoch nie gewechselt, der 38-Jährige spielt bis heute für Manchester.

Foto: Clive Mason/ Getty Images
13 / 18

Ebenso wie Ryan Giggs (l.), der wie Beckham und Scholes zum Triple-Team 1999 gehörte. Auch er läuft noch immer für United auf - mit 39 Jahren.

Foto: Clive Mason/ Getty Images
14 / 18

Der Waliser war auch dabei, als ManUnited 2008 erneut die Champions League gewann. Im Finale in Moskau triumphierte der Club im rein englischen Duell über den FC Chelsea im Elfmeterschießen. Giggs traf dabei zum 6:5, anschließend scheiterte Nicolas Anelka für die Londoner - die Entscheidung.

Foto: ? Eddie Keogh / Reuters/ REUTERS
15 / 18

Auch Cristiano Ronaldo war Mitglied dieser siegreichen 2008er-Mannschaft von Moskau. Der Portugiese kam 2003, im Alter von 18 Jahren, zu United, Ferguson wurde so etwas wie eine Vaterfigur für Ronaldo. Sechs Jahre blieb er in Manchester und entwickelte sich dort zum Superstar, wurde unter anderem als Weltfußballer des Jahres 2008 ausgezeichnet.

Foto: ? Toby Melville / Reuters/ REUTERS
16 / 18

Ronaldo wechselte 2009 zu Real Madrid. Im Champions-League-Viertelfinale dieser Saison traf er mit den Spaniern auf seinen Ex-Club. Ferguson und sein ehemaliger Schüler begrüßten sich herzlich - dann aber war es mit der Freundlichkeit vorbei. Ausgerechnet Ronaldo schoss United aus dem Wettbewerb und Real ins Halbfinale.

Foto: SERGIO PEREZ/ REUTERS
17 / 18

Neben Talenten aus der eigenen Jugend setzte Ferguson immer auch auf die Verpflichtung von guten und teuren Stars anderer Teams. Wayne Rooney etwa kam 2004 für rund 37 Millionen Euro vom FC Everton.

Foto: SIMON BELLIS/ REUTERS
18 / 18

Fergusons letzter großer Transfer war der von Robin van Persie vor dieser Saison. Der Niederländer wechselte für knapp 30 Millionen Euro vom FC Arsenal und hatte erheblichen Anteil am Gewinn der Meisterschaft. Es war die 13. unter Fergusons Regie - und zugleich sein letzter Titel als Trainer von Manchester United.

Foto: ANDREW YATES/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?