Alexander Frei Neuanfang nach 16 Jahren
Alexander Frei hat am Sonntag einen emotionalen Abschied gefeiert, nach 16 Jahren Profifußball beendete der Schweizer seine Karriere. Hier umarmt er den ehemaligen Stuttgarter Marco Streller.
Beim 3:1-Sieg gegen Zürich traf der Angreifer sogar noch per Freistoß. Wenig später musste er allerdings mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden.
Der Club hatte eine würdige Abschiedszeremonie organisiert, 107 Basler Vereinsmitarbeiter hatten vor dem Spiel Spalier gestanden, pro Frei-Tor für den Verein einer.
Nach der Partie trugen seine Mitspieler Frei über den Platz.
"Für die geile Zeit Dangge Basel", stand auf Freis' T-Shirt. Der Stürmer beginnt nun als Sportdirektor beim FC Luzern. "Ich war jetzt 16 Jahre Profi. Nun beginnt ein neues Kapitel. Wenn dieses ebenfalls 16 Jahre andauert, wäre dies sicher nicht schlecht."
Frei blickt auf eine bewegte Karriere zurück, 2009 war er zu seinem Jugendclub Basel zurückgekehrt.
Zuvor hatte er zwischen 2006 und 2009 für Borussia Dortmund gespielt.
Er schoss dabei über 30 Tore, zwei davon beim 3:3 im Revierderby gegen Schalke 04 im September 2008.
Schon in der vorherigen Saison hatte er mit dem BVB das Pokalfinale erreicht, damals aber 1:2 nach Verlängerung gegen den FC Bayern verloren.
Über zehn Jahre hatte Frei zudem in der Schweizer A-Nationalmannschaft gespielt.
Einen seiner bittersten Erlebnisse war die Heim-Europameisterschaft 2008, bei der Frei sein Land als Kapitän aufs Feld führte.
Doch bereits im ersten Spiel zog er sich eine Knieverletzung zu, das Turnier war für ihn beendet.