Alexander Rosen: Hoffenheims Vergangenheit und Zukunft - DER SPIEGEL
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Hoffenheim-Manager Rosen Karrierebruch und Karrierehoch

Frankfurt, Norwegen, Hoffenheim: Alexander Rosen hat in seiner Karriere einiges falsch, aber viel richtig gemacht. So wurde aus einem Rückschritt in die norwegische zweite Liga die beste Entscheidung der Karriere. Mit Hoffenheim soll die Vergangenheit nun zur Zukunft werden.
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Vor Gericht: Eigentlich meidet Alexander Rosen die Öffentlichkeit, wo es nur geht. Am 28. Oktober ging es nicht. Da tagte in Frankfurt am Main das Sportgericht des DFB unter Vorsitz von Hans Lorenz (rechts). Unter großer medialer Anteilnahme wurde über das Phantomtor verhandelt, das Stefan Kießling gegen die TSG Hoffenheim erzielt hatte. Der Einspruch Hoffenheims wurde abgelehnt - und Rosen reagiert so schnell wie professionell: Er akzeptierte das Urteil, auch wenn er sich "ein Wiederholungsspiel gewünscht" hätte.

Foto: Simon Hofmann/ Bongarts/Getty Images
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Der andere Neue: Markus Gisdol wurde in Hoffenheim zum Cheftrainer, als Alexander Rosen den Posten des Leiters Profifußball übernahm. Die Installation der zwei Eigengewächse läutete im Kraichgau eine Revolution ein. Der Club unternimmt seit den Tagen im April konsequent den Versuch, sich auf die eigenen Wurzeln zu besinnen und auf spektakulären Fußball und junge Spieler zu setzen. Gisdol schaffte es im Mai, Hoffenheim sensationell vor dem Abstieg zu bewahren, als das Team erst in Dortmund gewann und sich dann in der Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern durchsetzte.

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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Jung und hoffnungsvoll: Alexander Rosen schaffte es mit Anfang 20 in den Bundesligakader von Eintracht Frankfurt. Er sei selbst kein Übertalent gewesen, sagt Rosen im Rückblick. Der Mittelfeldspieler wurde trotzdem U-20-Nationalspieler, kam in Frankfurt aber schließlich...

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
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...auf nur acht Bundesligaeinsätze. Frankfurt verlieh den Spieler in vier Jahren immer wieder, mal nach Saarbrücken, mal nach Elversberg. Rosen entschied sich danach für einen Karrierebruch - er ging nach Norwegen in die zweite Liga. Dort arbeitete er nebenbei in der Geschäftsführung des Clubs mit und legte die Grundlagen für seine heutige Arbeit.

Foto: Volker Boch/ Bongarts/Getty Images
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Günstiger Einkauf: Sinnvoll auf dem Spielermarkt shoppen gehen, ist in Hoffenheim zu Rosens wichtigsten Aufgaben geworden. So kam der Franzose Anthony Modeste für gerade drei Millionen Euro aus Bordeaux nach Sinsheim und schlug sofort ein.

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Wie alles begann: Hoffenheimer Spieler jubeln am 18. Mai 2008 nach dem 5:0 gegen Greuther Fürth über den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Vorn sitzt Mäzen Dietmar Hopp, der einst selbst für den Club spielte und ihn später mit viel Geld ausstattete. Der Aufstieg und die folgende Herbstmeisterschaft, herausgespielt mit spektakulärem Fußball, sind in Hoffenheims neuem Konzept wieder die entscheidenden Referenzen.

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Der Macher: Alexander Rosen nennt explizit Ralf Rangnick den Mann, der Hoffenheim einst die DNA verpasst habe, die der Club nun wieder implementieren will. Rangnick war von 2006 bis 2011 Trainer in Hoffenheim, der Abschied des heutigen Sportdirektors von RedBull Salzburg gilt als Beginn des sportlichen Abstiegs, der folgte.

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