Weltpremiere Alfa Romeo Giulia Die Wiedergeburt
Alfa Romeo Giulia: Die neue Mittelklasse-Limousine der Italiener soll die Marke endlich wieder zu altem Glanz führen.
Gefühlsecht: Im Kampf gegen Audi, BMW und Mercedes solle Alfa vor allem mit einer emotionalen Ansprache punkten, sagt Markenchef Harald Wester.
Rote Stärke: Im Top-Modell der Baureihe kommt ein 510 PS starker, von Ferrari entwickelter, V6-Turbo-Motor zum Einsatz. Damit soll die Giulia in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen.
Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne: "Wir haben aus den Fehlern gelernt und die DNA der Marke restauriert", sagt der Chef bei der Präsentation der Giulia.
Italienerin mit amerikanischen Wurzeln: Eine gemeinsame Entwicklungstruppe von Chrysler- und Fiat-Mitarbeitern hat die Plattform entwickelt, auf der die Giulia steht. Die Limousine wird wahlweise über Heck- oder Allradantrieb verfügen.
Kommt: Die sportlich gezeichnete Limousine soll ihre Publikumspremiere im September auf der IAA in Frankfurt feiern und Anfang 2016 auf die Straße kommen.
Große Erwartungen: Mit acht neuen Modellen in den nächsten drei Jahren will Fiat-Chrysler-Chef Marchionne den Alfa-Absatz von zuletzt etwa 70.000 auf mehr als 400.000 Exemplare im Jahr steigern. Einen wesentlichen Anteil soll die Giulia leisten.
Deutsche im Blick: Wenn die Giulia im Frühjahr 2016 in den Handel kommt, zielt die Limousine vor allem auf den Audi A4, den BMW Dreier und die Mercedes C-Klasse.
Dem Erbe verpflichtet: Im Alfa-Romeo-Museum in Arese stehen die Fahrzeuge, die den Ruf der Marke bis heute geprägt haben.
Namensgeber und Erfolgsgarant: 1962 bis 1978 lief die erste Giulia vom Band. Die Sportlimousine gab es auch als Coupé und Cabrio.
Alfa Romeo Alfasud Sprint: Zwischen 1976 und 1989 produzierten die Italiener dieses Kompaktfahrzeug mit Frontantrieb.
Seltsames Mischwesen: Ein Nissan mit Alfa-Logo - der Alfa Romeo Arna war ein echter Schock für Fans der Marke.