Alfie Evans: Demonstrieren und hoffen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fall Alfie Evans Demonstrieren und hoffen

Monatelang hatten sich die Eltern von Alfie Evans mit Ärzten um die weitere Behandlung ihres kleinen Sohnes gestritten. Am Ende entschieden die Gerichte. Nun ist der Junge im Alter von 23 Monaten gestorben.
1 / 8

Alfie Evans auf dem Arm seiner Mutter: Der Junge litt an einer schweren neurologischen Krankheit, konnte sich nicht bewegen, reden oder hören. Fast sein ganzes Gehirn war den Ärzten zufolge geschädigt.

Foto: Alfies Army Official/ AP
2 / 8

Vater Thomas Evans vor dem Krankenhaus in Liverpool: Die Ärzte lehnten eine Weiterbehandlung des Jungen ab - Lebenserhaltende Maßnahmen seien sinnlos und würden Alfies leiden verlängern. Die Eltern wollten hingegen, dass ihr Sohn so lange wie möglich am Leben erhalten wird.

Foto: Anthony Devlin/ Getty Images
3 / 8

Weltweit solidarisierten sich Menschen mit Alfie und seiner Familie.

Foto: OLI SCARFF/ AFP
4 / 8

Vor dem Krankenhaus versammelten sich Unterstützer der Familie und demonstrierten für die Fortsetzung der Behandlung.

Foto: PAUL ELLIS/ AFP
5 / 8

Zeitweise musste das Krankenhaus in Liverpool von der Polizei bewacht werden.

Foto: PETER POWELL/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
6 / 8

Doch vor Gericht unterlagen die Eltern mehrfach - die Richter gaben den Ärzten recht. Zuletzt lehnte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine Fortsetzung der Behandlung ab.

Foto: PAUL ELLIS/ AFP
7 / 8

Auch der Papst, der Vatikan und italienische Behörden unterstützten die Eltern. Die italienische Regierung setzte alle Hebel in Bewegung, um den Jungen ins vatikanische Kinderkrankenhaus Bambino Gesù zu bringen. Dies wurde von einem britischen Gericht allerdings untersagt.

Foto: CLAUDIO PERI/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
8 / 8

In der Nacht zu Samstag starb Alfie Evans dann im Krankenhaus in Liverpool im Alter von 23 Monaten.

Foto: PAUL ELLIS/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?