Alien-Suche Seti? Weiter geht's!
Allen Telescope Array (im Oktober 2007): Nach Monaten des Stillstands soll die Suche nach außerirdischen Signalen hier weitergehen - vorerst für ein paar Monate. Das Seti-Institut schreibt auf seiner Webseite, man habe von rund 2500 Geldgebern insgesamt 220.000 Dollar einsammeln können.
Aliens bei Ufo-Festival in Roswell (USA): Seit 50 Jahren warten Astronomen noch immer auf ein Funksignal aus den Tiefen des Alls. Das ist wenig verwunderlich, betrachtet man die unvorstellbar große Menge an Zielobjekten. Außerdem dürften mögliche außerirdische Zivilisationen ohnehin nur während einer kurzen Zeit überhaupt Radiowellen aussenden.
Seti-Pionier Frank Drake: In den kommenden Monaten wollen die Seti-Leute nun auf die Suche nach weiteren Unterstützern gehen. Denn die Fahndung nach den Außerirdischen ist eben nicht nur mühselig, sie ist vor allem auch teuer. Das Institut kalkuliert mit Kosten von zweieinhalb Millionen Dollar für ein Betriebsjahr am Allen Telescope Array.
Fremder Planet CoRoT-7b (Zeichnung): Ginge es nach Seti-Institutschef Tom Pierson, dann würde man sogar fünf Millionen Dollar einsammeln - um die Teleskope gezielt auf die 1235 Exoplaneten zu richten, die das Nasa-Teleskop "Kepler" allein in diesem Frühjahr entdeckt hat.
Radioteleskop am Jodrell Bank Centre for Astrophysics (University of Manchester): Die Forschergemeinde hatte sich zwischenzeitlich darauf eingestellt, dass die Alien-Suche nur noch als Projekt einiger Enthusiasten vorangetrieben wird - mit gespendeter Beobachtungszeit großer Teleskope, selbstgebastelten Empfängern - und Wissenschaftlern mit dem Willen, ihre Freizeit zu opfern.