Aliens Welcome: Der Kult um Ufos - DER SPIEGEL
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Aliens Welcome Der Kult um Ufos

Der Hacker Gary McKinnon hatte das ultimative Motiv für seine Einbrüche in die Datenbanken des Pentagon, der Nasa und des Johnson Space Centers: Er war auf der Suche nach der Wahrheit. Nur dort, argumentiert McKinnon, ließe sich die Antwort auf die drängenste aller Fragen finden: Gibt es wirklich Ufos, kooperiert die CIA mit den Aliens - oder halten die Amerikaner sie in der Area 51 gefangen (die Aliens, nicht die CIA)?
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Alien-Kult: "Graue" Aliens des "Roswell"-Typs sind die Pin-ups der Ufo-Gläubigen. Hardcore-Verschwörungstheoretiker wähnen sie in amerikanischer Haft - und vermuten in ihnen die Ideengeber des US-Technologiefortschritts der letzten 50 Jahre.

Foto: DPA
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Kein Witz: Auch "Untertassen" sind längst patentiert.

Foto: British Railways Board/Charles Osmond Frederick
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Topaktuelle "Sichtung": Beim Weltjugendtag 2005 schwebte nächtens eine Ufo-hafte Erscheinung über den Köpfen der Gläubigen. Das spektakuläre Dach über der Bühne hätte sich in jedem Spielberg-Film gut gemacht.

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Men in Black (MIB): Laut gängiger Verschwörungstheorien sind sie seit Jahrzehnten die Hüter der Ufo-Geheimnisse der USA. Im Film entdeckt Will Smith (rechts) unter anderem, dass Michael Jackson ein Alien ist. Es gibt Menschen, die glauben, die "MIB"-Blödelfilme seien von den MIBs selbst finanziert worden, um von ihrer Existenz abzulenken (der der MIBs, nicht der Aliens oder Michael Jacksons).

Foto: AP
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Aliens, wo immer man hinsieht: Die Ufo-Kongresse in Roswell sind wahre Touristenattraktionen - mit entsprechendem Angebot an Souvenirs.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Erwischt: Am 5. März 2004 filmte die mexikanische Luftwaffe "echte" Ufos. Solche Sichtungen halten die Diskussion um Ufos am Leben.

Foto: AP
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Ufo-Sichtung aus den dem Jahre 1952: Zeigen diese Fotos der US-Küstenwache "Untertassen" der Art, wie sie angeblich in Roswell von den Amerikanern geborgen wurden?

Foto: AP
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Umstrittene SOHO-Fotos: Die Nasa hält dieses und andere Bilder des Solar and Heliospheric Observatory SOHO für Resultate eines Kamerafehlers. Ufo-Gläubige halten sie für einen echten Beweis, eine Beobachtung von Flugaktivitäten im All.

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Alien-Modell im Ufo-Museum zu Roswell: Das Kaff in New Mexico hat für Ufo-Gläubige den gleichen Stellenwert wie Lourdes für Marienanhänger. Die Alien-Figur soll eines der von der US-Armee angeblich geborgenen Opfer eines Ufo-Absturzes darstellen.

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Kornkreis: Manche halten die Formen im Getreide für meteorologische Phänomene, manche für Resultate von Ufo-Aktivitäten, manche für Botschaften von Erdgeistern, manche für Gags trampelfreudiger Studenten - und viele halten sie für eine prächtige Methode, aus weitgehend wertlosen Äckern ungewohnt viel Publicity und Geld herauszuholen.

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Satellitenaufnahme der berühmten "Area 51": Erforschen die Amerikaner hier die Überreste eines Ufo-Absturzes?

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Close Encounter à la Steven Spielberg: Seine Vision eines Alien-Kontaktes aus dem Jahr 1977 war entgegen des doofen deutschen Filmtitels eben ganz und gar keine "unheimliche Begegnung", sondern ein hippiehaft-friedliches Event.

Foto: Columbia Pictures
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?