All-Träume: Gummiboot und Traum-Städte - DER SPIEGEL
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All-Träume Gummiboot und Traum-Städte

Die Pläne heutiger Weltraum-Unternehmer wirken bescheiden angesichts früherer Visionen. In den siebziger Jahren führte die Nasa eine Reihe von Sommerstudien durch, bei denen Experten die Raumstationen der Zukunft entwerfen sollten. Rund 10.000 Menschen sollten in den schwebenden Städten leben.
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Foto: Bigelowaerospace
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Außenansicht: Die Kamera nahm dieses Bild vom Modul selbst (weiß, Mitte) und den vorderen Solarpanelen auf. Sie sitzt an der Spitze eines der rückwärtigen Sonnensegel

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Houston in Las Vegas: Der Immobilienmagnat Robert Bigelow hat sich in der Stadt, in der er mehrere Hotels besitzt, einen Nasa-mäßigen Kontrollraum bauen lassen

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Von dort aus möchte Bigelow (Bild) einst das erste Hotel in der Erdumlaufbahn steuern

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Aus Modulen wie der "Genesis I" (Entwurfskizze) soll nach den Plänen des US-Milliardärs eine kommerzielle Raumstation für Touristen aufgebaut werden. Bigelow hat die Aufblas-Technologie von der Nasa lizenziert, die zuletzt in den neunziger Jahren damit experimentierte - damals für eine Reise zum Mars. In den Sechzigern träumte man noch von riesigen Gummireifen in der Erdumlaufbahn

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Robert Bigelow: Der Besitzer der Hotelkette Budget Suites of America sieht sich als Pionier der kommerziellen Weltraumnutzung. Mit 50 Millionen US-Dollar förderte er den America's Space Prize. Außerdem spendete er Geld zur wissenschaftlicher Erforschung paranormaler Phänomene

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Die Pläne heutiger Weltraum-Unternehmer wirken bescheiden angesichts der früheren Visionen. Einst führte die Nasa Studien durch, bei denen Experten Raumstationen der Zukunft entwarfen - für rund 10.000 Menschen an Bord. Hier ein Modell einer aufblasbaren Raumstation mit Sonnenlicht-Kollektor: Die 1961 gebaute Konstruktion hatte einen Durchmesser von sieben Metern

Foto: NASA Ames Research Center
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Nasa-Ingenieure in dem Modell für eine aufblasbare Raumstation: Raumfahrtexperten arbeiteten mit dem Reifenhersteller Goodyear zusammen, um im All einen bewohnbaren Pneu zu stationieren

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In den siebziger Jahren führte die Nasa eine Reihe von Sommertreffen durch, bei denen Experten die Raumstationen der Zukunft entwerfen sollten. Eine beliebte Bauweise war der sogenannte Torus: Ein rotierender Ring aus einer Röhre mit gewaltigem Durchmesser

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Torus-Raumstation: Rund 10.000 Menschen, so die Vorgabe der Nasa an die Raumfahrt-Ingenieure, sollten in den schwebenden Städten eine neue Heimat finden

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Titanisches im Weltraum: Manche Nasa-Experten haben sich Raumstationen ausgedacht, in denen ganze Seen inklusive Hängebrücken Platz finden

Foto: NASA Ames Research Center
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Entwurf einer sogenannten Bernal-Sphäre: Diese kugelförmige Raumstation sollte bis zu 50.000 Menschen beherbergen. Die Bernal-Sphäre war nebem den Torus und dem Zylinder eine von drei bei der Nasa berücksichtigten Bauarten

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Doppelzylinder-Kolonie: Röhrenförmige Wohneinheiten sollten durch Drehung um die Längsachse künstliche Schwerkraft erzeugen

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Zylinder-Kolonie von Innen: Die künstliche Schwerkraft sollte die Bewohner der riesigen Konstruktion vor Knochen- und Muskelproblemen bewahren

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Blick ins Innere einer Bernal-Sphäre: Gemütliche Gartenparty im Orbit

Foto: NASA Ames Research Center
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