Plättele Alpe Die Hirten und das liebe Vieh
Ein Fest für Mensch und Vieh: Der alljährliche Almabtrieb ist ein Feiertag in Bad Hindelang. Die Kinder haben dann schulfrei, Zehntausende Schaulustige werden erwartet.
Fast reinrassiges Allgäuer Braunvieh mit Hörnern: Auf der Hochweide grasen die Tiere unterhalb von Laufbacher Eck (links) und Rotkopf (Mitte).
Viehhüten bei Regen: Den Menschen macht das schlechte Wetter mehr zu schaffen als den Tieren.
Familienbetrieb: Drei Generationen bewohnen die Plättele Alpe. Großvater Norbert hat sie von Grund auf saniert, verputzt und geschindelt.
Alles noch Handarbeit: Florian Karg melkt auch selbst.
Ein Kessel wie bei Miraculix: Hier wird die Rohmilch für den Käse angerührt.
Glockenspiel über dem Fenster: drei der jüngsten Bewohner der Plättele Alpe.
Hirte Florian Karg: Der 40-Jährige hat Zimmermann gelernt und Gesang in München studiert - dann zog es ihn doch zurück in die Natur.
Im Hochsommer lebt Florian zeitweise auf der Hochalpe. Die Rückkehr ins Tal ist für ihn oft ein Kulturschock.
Urtümliches Spektakel: In den vergangenen hundert Jahren hat sich an der Tradition des Almabtriebs wenig geändert.
Frisch gebuttert: Geformt in alten Modeln mit Blumenmuster schwimmt die Butter im Natursteinbecken der Küche.
Sahnefarbene Mäuler, lange Wimpern: Die Tiere im Allgäu sind echte Schönheiten.
Am Festtag werden ihnen riesige Glocken umgehängt.