Alpen Hütte in Spitzenposition
Brunnenkogelhaus: Im Sommer 2007 wurde die Gipfelhütte auf dem Vorderen Brunnenkogel neu aufgebaut.
Die Hütte thront über Sölden, umgeben von den Stubaier und Ötztaler Alpen.
An Spitzentagen kommen über hundert Besucher zum Brunnenkogelhaus, an Wochenenden auch viele Einheimische, ansonsten vor allem Urlauber und vermehrt Wanderer, die die Mehrtageswanderung "Söldens stille Seite" ablaufen.
Gipfelhütte Alvier: 1926 wurde das kleine, einfache Haus auf dem Alvier errichtet. Heute wirkt es wie ein Fossil vergangener Zeiten.
Von Palfries ist die Alvier-Hütte auf 2335 Meter Höhe in zwei Stunden zu erreichen, allerdings sind es anstrengende Stunden.
Dafür gibt es zur Belohnung einen berauschenden Blick über das Rheintal und den Walensee.
Becherhaus: In rasender Schnelligkeit wurde die Luxushütte in den Ostalpen erbaut - so konnte man noch auf den Geburtstag des Kaisers anstoßen.
Der Anstieg zum Becherhaus führt über einen anspruchsvollen Pfad aus dem Ridnauntal hoch.
Das Becherhaus ist ein beliebtes Fotomotiv - und die höchstgelegene Hütte Südtirols.
Erich Pichler: "Das Becherhaus ist keine normale Schutzhütte", sagt der Hüttenwirt, "es gab rote Samtteppiche, Meissner Porzellan und Silberbesteck - das war ein echtes Luxushaus."
Hochrieshütte: Von der Bergstation am Samerberg sind es nur ein paar Minuten zur Hütte, die ganzjährig bewirtschaftet ist.
Gamskarkogelhütte: Auch diese Hütte hat Geschichte - erbaut hat sie der Erzherzog Johann vor 190 Jahren. Seitdem wurde die Hütte mehrmals erweitert und modernisiert.
Hüttenwirt Gottfried Härtel legt Wert auf regionale Produkte in der Küche. Am beliebtesten ist der knapp zweistündige Anstieg von der Rastötzenalm zur Gamskarkogelhütte.