Alpensanatorium Agra - DER SPIEGEL
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Sanatorium in den Alpen Ruine mit Ausblick

Für Tausende Patienten schien das Deutsche Haus in den Schweizer Alpen die letzte Rettung zu sein - für das Lungensanatorium selbst kam jede Hilfe zu spät: In den sechziger Jahren geschlossen, verrottete es über Jahrzehnte. Fotograf Beat Hauser hat den Zauber des Geisterhauses festgehalten.
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Galerie mit Alpenpanorama: Ein Aufenthalt im Deutschen Haus im Tessin versprach beste Aussichten - zumindest landschaftlich. Eine Heilung war den Lungenpatienten indes nicht garantiert.

Foto: Beat Hauser
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Über den Wolken: Das ehemalige Tbc-Sanatorium in Agra wurde zur meistfotografierten Ruine der Schweiz. Der Balkon des Hauses bot bei schönem Wetter einen fabelhaften Blick über die Arme des Luganersees bis nach Italien.

Foto: Beat Hauser
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Blick zum Haupteingang: 1914 war die Deutsche Heilstätte im Tessin eröffnet worden - schon zwei Jahre später erholten sich hier auch deutsche Soldaten. Der Erste Weltkrieg hatte begonnen - und Sanatoriumsplätze waren gefragt wie nie zuvor.

Foto: Beat Hauser
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Morbide Idylle: Die Ruine des Sanatoriums von Agra 2006 am Luganersee - Blick von der ehemaligen Liegehalle nach Süden.

Foto: Beat Hauser
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Schmuckstück mit Kratzern: Der Speisesaal des Klinikums Agra - fotografiert im Februar 2006

Foto: Beat Hauser
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Durchbruch: Was wie eine große Halle wirkt, sind die parallel angeordneten Krankenzimmer ohne Zwischenwände. Jahrzehnte nach der Schließung der Heilstätte in Agra plante ein Investor, in dem Haus Luxuswohnungen einzurichten. Doch soweit kam es nicht.

Foto: Beat Hauser
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Haupteingang: Bauherr der Klinik in den Bergen war der Verein Deutsche Heilstätte, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits ein Sanatorium in Davos betrieb. Als dieses dem Patientenansturm aus Deutschland nicht mehr gewachsen war - entstand ab 1912 die nicht weniger imposante Zweigstelle in Agra.

Foto: Beat Hauser
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Sonnige Lage: Die Palme am Hang hinter der Heilstätte deutet auf das milde Klima in Agra.

Foto: Beat Hauser
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Beistand am Wegesrand: Vom Dorf Agra führte ein Wanderweg hinauf zur Heilstätte in circa 550 Metern Höhe.

Foto: Beat Hauser
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Totale von Süden: Ende 2009 wurden die Reste der Sanatoriumsruine von Agra abgerissen - Investoren planen den Bau von Luxuswohnungen in exponierter Lage.

Foto: Beat Hauser
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Geisterhaus: Beinahe gespenstisch wirkten die verlassenen Korridore des Klinikums in Agra - 40 Jahre nach der Schließung des Hauses.

Foto: Beat Hauser
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Blick zum Speisesaal: Nach den Patienten kamen die Vandalen. Sprayer hinterließen über Jahrzehnte ihre Spuren am einstigen Prachtbau des Zürcher Architekten Edwin Wipf.

Foto: Beat Hauser
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Blick aus der Liegehalle: Mit Ausruhen verbrachten Tbc-Patienten der Deutschen Heilstätte den größten Teil des Tages auf Agra - dabei sollten sie diese Aussicht genießen.

Foto: Beat Hauser
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Lichtspiele: Mystisch muten auf diesem Foto die verlassenen Korridore der einstigen Klinik an. Durch die leeren Fenster- und Türrahmen fällt Tageslicht - das Deutsche Haus ist zu einem Geisterhaus geworden. 2009 wurde es abgerissen.

Foto: Beat Hauser
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Im Keller: In den Jahrzehnten des Leerstandes wurde die ehemalige Tbc-Heilstätte zum Tummelplatz für Abenteurer und Fotografen - und das Sanatorium Agra zur meistfotografierten Ruine der Schweiz.

Foto: Beat Hauser
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Seeblick: Die Südseite des Deutschen Hauses - mit Blick auf die Gemeinde Caslano, deren Gebiet als Halbinsel in den Luganersee ragt.

Foto: Beat Hauser
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Aufgang: Staub und Schutt auf den Treppenstufen. In den sechziger Jahren waren hier zum letzten Mal Patienten hinaufgestiegen, um sich auf der großen Aussichtsterrasse des Klinikums niederzulassen.

Foto: Beat Hauser
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Unheilbar marode: Die Rückseite des deutschen Monumentalbaus bei Agra nach einem Entwurf des Zürcher Architekten Edwin Wipf.

Foto: Beat Hauser
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Ehemaliges Sanatorium in Agra: Blick vom Balkon nach Südwesten - Italien

Foto: Beat Hauser
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Alpensanatorium Agra: Die Heilstätten-Ruine in Agra im März 2009

Foto: Hotzen Plotz
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Sanatoriumsruine in Agra: Blick auf die Alpen (aufgenommen 2009)

Foto: Hotzen Plotz
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Malerische Aussichten: Die Dachterrasse des zerfallenen Alpensanatoriums Agra mit Blick auf Caslano (Foto von 2009)

Foto: Hotzen Plotz
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