Sanatorium in den Alpen Ruine mit Ausblick
Galerie mit Alpenpanorama: Ein Aufenthalt im Deutschen Haus im Tessin versprach beste Aussichten - zumindest landschaftlich. Eine Heilung war den Lungenpatienten indes nicht garantiert.
Über den Wolken: Das ehemalige Tbc-Sanatorium in Agra wurde zur meistfotografierten Ruine der Schweiz. Der Balkon des Hauses bot bei schönem Wetter einen fabelhaften Blick über die Arme des Luganersees bis nach Italien.
Blick zum Haupteingang: 1914 war die Deutsche Heilstätte im Tessin eröffnet worden - schon zwei Jahre später erholten sich hier auch deutsche Soldaten. Der Erste Weltkrieg hatte begonnen - und Sanatoriumsplätze waren gefragt wie nie zuvor.
Morbide Idylle: Die Ruine des Sanatoriums von Agra 2006 am Luganersee - Blick von der ehemaligen Liegehalle nach Süden.
Schmuckstück mit Kratzern: Der Speisesaal des Klinikums Agra - fotografiert im Februar 2006
Durchbruch: Was wie eine große Halle wirkt, sind die parallel angeordneten Krankenzimmer ohne Zwischenwände. Jahrzehnte nach der Schließung der Heilstätte in Agra plante ein Investor, in dem Haus Luxuswohnungen einzurichten. Doch soweit kam es nicht.
Haupteingang: Bauherr der Klinik in den Bergen war der Verein Deutsche Heilstätte, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits ein Sanatorium in Davos betrieb. Als dieses dem Patientenansturm aus Deutschland nicht mehr gewachsen war - entstand ab 1912 die nicht weniger imposante Zweigstelle in Agra.
Sonnige Lage: Die Palme am Hang hinter der Heilstätte deutet auf das milde Klima in Agra.
Beistand am Wegesrand: Vom Dorf Agra führte ein Wanderweg hinauf zur Heilstätte in circa 550 Metern Höhe.
Totale von Süden: Ende 2009 wurden die Reste der Sanatoriumsruine von Agra abgerissen - Investoren planen den Bau von Luxuswohnungen in exponierter Lage.
Geisterhaus: Beinahe gespenstisch wirkten die verlassenen Korridore des Klinikums in Agra - 40 Jahre nach der Schließung des Hauses.
Blick zum Speisesaal: Nach den Patienten kamen die Vandalen. Sprayer hinterließen über Jahrzehnte ihre Spuren am einstigen Prachtbau des Zürcher Architekten Edwin Wipf.
Blick aus der Liegehalle: Mit Ausruhen verbrachten Tbc-Patienten der Deutschen Heilstätte den größten Teil des Tages auf Agra - dabei sollten sie diese Aussicht genießen.
Lichtspiele: Mystisch muten auf diesem Foto die verlassenen Korridore der einstigen Klinik an. Durch die leeren Fenster- und Türrahmen fällt Tageslicht - das Deutsche Haus ist zu einem Geisterhaus geworden. 2009 wurde es abgerissen.
Im Keller: In den Jahrzehnten des Leerstandes wurde die ehemalige Tbc-Heilstätte zum Tummelplatz für Abenteurer und Fotografen - und das Sanatorium Agra zur meistfotografierten Ruine der Schweiz.
Seeblick: Die Südseite des Deutschen Hauses - mit Blick auf die Gemeinde Caslano, deren Gebiet als Halbinsel in den Luganersee ragt.
Aufgang: Staub und Schutt auf den Treppenstufen. In den sechziger Jahren waren hier zum letzten Mal Patienten hinaufgestiegen, um sich auf der großen Aussichtsterrasse des Klinikums niederzulassen.
Unheilbar marode: Die Rückseite des deutschen Monumentalbaus bei Agra nach einem Entwurf des Zürcher Architekten Edwin Wipf.
Ehemaliges Sanatorium in Agra: Blick vom Balkon nach Südwesten - Italien
Alpensanatorium Agra: Die Heilstätten-Ruine in Agra im März 2009
Sanatoriumsruine in Agra: Blick auf die Alpen (aufgenommen 2009)
Malerische Aussichten: Die Dachterrasse des zerfallenen Alpensanatoriums Agra mit Blick auf Caslano (Foto von 2009)