Alptraum Mauerbau Mutter und die Eisenfaust
Nach Monaten des Bangens gelang der schwangeren 18-jährigen Ursula Bach 1961 mit ihrer Familie endlich die Flucht in den Westen. Im Notaufnahmelager Marienfelde schmiedeten sie hoffnungsvoll Pläne für ihr neues Leben. Doch schon bald wurden die schlimmsten Befürchtungen der jungen Frau wahr.
Ankunft im Westen: Ursula Bach und ihre Mutter kommen am 1. Juni 1961 am Flughafen in Frankfurt am Main an, nachdem sie am 21. Mai aus der DDR geflohen waren. Die schwangere 18-Jährige musste ihren Verlobten im Osten zurücklassen.
Foto: Ursula Bach-Puyplat
Ungewisse Zukunft: Die schwangere Ursula Bach im September 1961 in dem Waldstück, das das Flüchtlingslager in der Nähe von Erlangen umgab. Von dem Mauerbau erfuhr sie im Flüchtlingslager in einer Radiosendung.
Foto: Ursula Bach-Puyplat
Mauerbau: Ost-deutsche Soldaten bauen am 13. August 1961 in Berlin einen Stacheldrahtzaun als Barrikade zur Grenzsicherung gen Westen. West-Berliner Bürger schauen zu.
Foto: dapd
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