Als der Krieg in die Luft ging "Ein schwerer Schlag"
Vickers-Bomber: Durch den Schub-Propeller hatte der Bugschütze des britischen Vickers-Doppeldeckers freies Schussfeld.
Alle Größen vorrätig: Lufwaffen-Bodenpersonal posiert auf einem deutschen Feldflugplatz mit unterschiedlichen Bomben-Kalibern , ca. 1917.
Zeppelin-Fahrer: "In der hinteren Maschinengondel eines Zeppelin-Luftschiffes während der Fahrt durch die feindliche Luftsperre nach einem erfolgreichen Angriff auf England". Farbdruck nach einem Aquarell von Felix Schwormstädt, 1917.
"Englandflieger": Deutsche Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) mit eine Bomber vom Typ Gotha. Aufschrift: "Deutsches Riesen-Flugzeug (Englandflieger)".
Weltausstellung von 1900 in Paris: Auf der "Exposition Universelle" von 1900 wetteiferten die großen Nationen um die zukunftsweisenden Erfindungen und Innovationen. Unbedingter Fortschrittsglaube und Technikgläubigkeit prägten die Stimmung der Jahrhundertwende - auch bei den Militärs.
"The War in The Air": In seinem utopischen Roman sah der Schriftsteller H. G. Wells schon 1908 die Bedrohung der Bevölkerung durch bombenwerfende Flugzeuge vorher.
Angriffsplan: Beurteilung eines von der britischen Admiralität vorgeschlagenen Luftangriffs auf die "Tudor Works" in Hagen durch den Royal Navy Air Service am 17. September 1917. Darin heißt es: "Gegenwärtig ist die Jahreszeit nicht geeignet für Langstrecken-Nachtbombardements... (D)ie Erfolgsaussichten würden stark erhöht, wenn die Bombergeschwader zunächst einige Angriffe auf am RHEIN gelegen Ziele ausführen würden (etwa KÖLN, DÜSSELDORF, etc.), damit die Piloten und Beobachter lernen können, ihren Kurs zu halten."
Bombenziel der Royal Air Force: Luftaufnahme von 1927 der Accumulatoren Fabrik (AFA) im westfälischen Hagen, die im Ersten Weltkrieg ein potentielles Hauptangriffsziel für britische Bombenangriffe war.
AFA-Werke Hagen: Ein Ingenieur des AFA-Werks mit einer riesigen Batteriezelle, 1918. Das Hagener Werk der Accumulatoren-FabrikHagen (AFA) war der Hauptlieferant von U-Bootbatterien für die kaiserliche Marine, ohne die der Einsatz von U-Booten nicht möglich war. Für britische Bomber war die AFA gegen Ende des Erstem Weltkriegs deshalb ein potenzielles Ziel ersten Ranges.
Britischer Bomber, ca. 1917: Eine viermotorige Handley-Page HP 1500 für strategische Ferneinsätze.
Anfänge des Bombenkrieges: Ein deutscher "Gotha"-Bomber im Ersten Weltkrieg.
Luftkrieg 1914-1918: Britischer Bomber vom Typ Handley Page HP 400 auf einem Feldflugplatz im Ersten Weltkrieg.
Französischer Eindecker: Aus offenen Flugzeugen wie diesem französischen Eindecker wurden die ersten Bomben per Hand über den feindlichen Stellungen abgeworfen.
London im Visier: Ein Zeppelin-Luftschiff wird für den Bombeneinsatz klar gemacht.
Torpedo ab: Ein französisches Kampfflugzeug vom Typ "Levasseur" wirft einen Torpedo.
Britische Fliegerstaffel: Die 1. Schwadron der Royal Air Force hat sich auf ihrem Flugfeld im französischen Claremarais für ein Gruppenfoto versammelt. Die Einheit war schon 1878 als Ballonfahrer-Kompanie gegründet worden.
Zeppelin über Kriegsschiff: Ein deutscher Zeppelin hoch über dem Schlachtkreuzer "Friedrich der Große" in der Ostsee bei den Inseln Ösel, Muun und Dagö vor der baltischen Küste im Oktober 1917. Erst gegen Ende des Krieges kam es auch größeren zu gemeinsamen Operation von Luft- und Seestreitkräften.
Ansicht des "Stammwerks" der Accumulatoren Fabrik AG (AFA) in Hagen.: Lithografie von Hans Meyer, Leipzig.