Als Inder in Berlin Beiderseits der Mauer
Die Mauer und die Straßenbahnschienen: Blick über die buntbemalte Mauer in eine grausame Welt.
Jenseits der Mauer die verlorene Welt: Im Jahr 1989 besuchte ich West-Berlin zum ersten Mal. Ich war erstaunt darüber, dass die Mauer West- und Ost-Berlin trennte. Ich habe einige Aufnahmen gemacht von der Mauer, die inzwischen längst niedergerissen wurde. Darum glaube ich, meine Fotos von der Mauer sind schätzenswert.
Alle Blicke richten sich nach West-Berlin: Dieses Foto von mir und dem Sohn meiner Freundin wurde vor dem Brandenburger Tor aufgenommen. Meine ostdeutsche Freundin hat das Bild gemacht. Ich als Ausländer konnte mühelos in beide Staaten fahren. Den Ossis war es nicht erlaubt, nach West-Berlin zu reisen. Komische Situation! Ich hatte den Fall der Mauer meiner Freundin vorausgesagt. Damals glaubte sie es mir nicht.
Brüderliches Gedenken: GEDENKE DER BRÜDER, DIE DAS SCHICKSAL UNSERER TRENNUNG TRAGEN steht auf der Wand im Hintergrund. Die DDR-Bürger sind gemeint. Damals gab es die Mauer noch. Diesen Satz wollte ich fotografieren.
Palast der Republik: Dieses Foto wurde vom Mann meiner Freundin vor dem Palast der Republik aufgenommen. Leider wurde der Palast niedergerissen.
Eine Kirche voll von Waffen: Ich war verblüfft, als ich diese Kirche besuchte. Darin wurden Waffen ausgestellt. Welch eine Frechheit!
Viersprachige Absperrung vor der Mauer: Dieses Foto wurde vor der Mauer aufgenommen, wo man den amerikanischen Sektor in West-Berlin verlassen konnte. Aber die Mauer war da, diese hässliche Absperrung.