Aluminium-Abfall: Die rote Flut - DER SPIEGEL
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Aluminium-Abfall Die rote Flut

Rot, soweit das Auge reichte! Als am 4. Oktober 2010 in Westungarn ein Auffangbecken für Rotschlamm brach, ergoss sich eine gigantische Schlammlawine über Dörfer und Felder.
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Anwohner im Oktober 2010 vor einem Haus im ungarischen Kolontár: Der Ort wurde von hochgiftigem Rotschlamm aus einer Tonerdefabrik überschwemmt. Aus Angst vor einer weiteren Welle wurde das Dorf komplett evakuiert.

Foto: Darko Bandic/ AP
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Der Schlamm hatte die Gegend um Kolontár, rund 160 Kilometer südwestllich der Hauptstadt Budapest, in eine gespenstische rote Trümmerlandschaft verwandelt.

Foto: STR/ AFP
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Katastrophengebiet: Der rote Schlamm verunreinigte mehrere Flüsse und erreichte einige Tage nach der Katastrophe auch die Donau.

Foto: NASA
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Ein vom Schlamm rot gefärbtes Feld nahe der Stadt Kolontár in Ungarn: Die Böden in der Gegend waren nach Angaben von Greenpeace durch Cadmium belastet.

Foto: Balazs Mohai/ dpa
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Ein Soldat trug bei Arbeiten am 5. Oktpber die angemessene Schutzausrüstung, als er nach dem Chemieunfall durch den roten Schlamm in Devecser watete.

Foto: Bela Szandelszky/ AP
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Zahlreiche Helfer kamen in den ersten Tagen in die betroffenen Orte - mit der entsprechenden Sicherheitsausrüstung.

Foto: BERNADETT SZABO/ REUTERS
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Die Einwohner der betroffenen Dörfer in Westungarn waren hingegen nicht ausreichend geschützt. Einige trugen Plastikhandschuhe, doch viele arbeiteten mit bloßen Händen, wie hier in Kolontár. Schaufel für Schaufel, Eimer für Eimer, Schubkarre für Schubkarre schafften sie den roten Schlamm aus ihren Häusern.

Foto: BERNADETT SZABO/ REUTERS
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Schaufeln im Rotschlamm: Anfangs mussten die Helfer mit einfachsten Mitteln gegen die Katastrophe kämpfen.

Foto: BERNADETT SZABO/ REUTERS
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So sah das mit Rotschlamm gefüllte Becken der Firma MAL bei Ajka, rund 160 Kilometer südwestlich von Budapest, vor dem Unglück aus.

Foto: Sandor H. Szabo/ dpa
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Hunderte Kilogramm verendeten Fisches wurden aus dem Fluss Marcal geholt. Nach dem schweren Chemieunfall war das Ökosystem zerstört.

Foto: Bela Szandelszky/ AP
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Die zähflüssige Masse hatte alles fest umschlossen. Diese Gegenstände lagen in einem Haus in Kolontár.

Foto: Lajos Nagy/ dpa
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Ein ungarischer Feuerwehrmann versuchte, mit einem Hochdruckreiniger eine vom Schlamm verschmutzte Straße zu säubern. Gummistiefel und Handschuhe waren nur ein notdürftiger Schutz.

Foto: Darko Bandic/ AP
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Teile des gebrochenen Deiches: Experten der EU machten sich am Unglücksort ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe.

Foto: Gyoergy Varga/ dpa
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Tagelang versuchten die Menschen, zu retten, was zu retten war. Doch die von der Flut getroffenen Häuser waren nicht zu reinigen, die Anwohner mussten wegziehen. Einige verließen die Gegend ganz, andere kamen übergangsweise bei Verwandten und Freunden unter.

Foto: BERNADETT SZABO/ REUTERS
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In einem Laden in Devecser reinigten zwei Frauen den Boden.

Foto: BERNADETT SZABO/ REUTERS
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Zahlreiche Tiere kamen in den Fluten um, wie diese Katze.

Foto: JOZSEF TOTH/ AFP
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Vielen Anwohnern blieb nur eines übrig: Sie mussten einen Großteil ihres Besitzes wegwerfen.

Foto: Tamas Kovacs/ dpa
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Tunde Erdelyi (l.) konnte ihre Katze retten. Janos Kis (r.) kümmerte sich um den überfluteten Garten ihres Hauses in Devecser.

Foto: Bela Szandelszky/ AP
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Die beiden versuchten, die Wand ihres Hauses zu reinigen.

Foto: Bela Szandelszky/ AP
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Freiwillige Helfer aus ganz Ungarn unterstützten die Anwohner bei den Reinigungsarbeiten, wie hier am 13. Oktober in Devecser.

Foto: Bela Szandelszky/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?