Amalfi-Küste im August Andiamo al mare!
Amalfi-Küste: Die Südküste der Sorrentinischen Halbinsel ist von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt worden - und beliebt bei Italienern und ausländischen Touristen.
Amalfi: Die Küstenorte haben mit dem Andrang der Tagestouristen zu kämpfen. Daher haben sie die Gebühren für Busparkplätze erhöht. Je länger die Busse bleiben, desto günstiger wird es.
Strand vor Amalfi: Der 15. August ist zwar einer der wichtigsten Feiertage Italiens, vor allem aber ist "ferragosto" der Höhepunkt der sommerlichen Ferienzeit.
Dann zieht es ganz Italien an Strände und Felsbuchten. Keiner will zu Hause bleiben.
Dom von Amalfi: Die Stadt ist Mitglied von Cittaslow, die dort angeschlossenen italienischen Orte wollen ihren Teil zur Entschleunigung des Alltags beitragen.
Zitroneneis am Strand: Im Hinterland der Amalfi-Küste werden die Zitronen angebaut. Obwohl es harte Arbeit ist, verleiht die Wirtschaftskrise dem Geschäft neuen Schwung.
Wandern im Hinterland: Gennaro Pisacane ist Anwalt und Hotelbesitzer. Zu Ferragosto flüchtet er mit seinen Töchtern in das enge Tal hinter Amalfi.
Grüne Berge an der Amalfi-Küste: Überall tröpfelt Wasser, stiebt in Wasserfällen, rauscht auch mal gewaltig.
Wanderer begegnen dort nur wenigen Menschen.
Maultiere als Lastenträger: Auf den engen Treppen, die die Dörfer mit der Küste verbinden, sind die Tiere das beste Transportmittel.
Zitronenträger: Allerdings werden auch die bis zu 60 Kilogramm schweren Obstkisten von den Einwohnern geschleppt.
Zitronenhaine: In den achtziger Jahren haben die Bauern 500 Lire pro Kilo bekommen, heute sind es 50 Cent - im Grunde der gleiche Preis.
Blick auf Amalfi: Der Ort mit rund 5000 Einwohnern und 2000 Gästebetten. "Noch ein ganz gutes Verhältnis", sagt Pisacane.
Ravello: Hier kann man für eine Nacht 4000 Euro bezahlen, aber nach wie vor gehören alle Hotels Einheimischen. "Wir wollen kein Geld aus Neapel", sagt Pisacane. Neapel steht für Mafia.