Amalfiküste im August - DER SPIEGEL
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Amalfi-Küste im August Andiamo al mare!

Zu Mariä Himmelfahrt strömt ganz Italien ans Meer. Auch die Örtchen des idyllischen Amalfi-Küste sind überflutet von Autos und Touristen. Im Hinterland jedoch treffen Wanderer lediglich auf Zitronenträger, Mulis und erfrischende Wasserfälle.
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Amalfi-Küste: Die Südküste der Sorrentinischen Halbinsel ist von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt worden - und beliebt bei Italienern und ausländischen Touristen.

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Amalfi: Die Küstenorte haben mit dem Andrang der Tagestouristen zu kämpfen. Daher haben sie die Gebühren für Busparkplätze erhöht. Je länger die Busse bleiben, desto günstiger wird es.

Foto: Barbara Schaefer
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Strand vor Amalfi: Der 15. August ist zwar einer der wichtigsten Feiertage Italiens, vor allem aber ist "ferragosto" der Höhepunkt der sommerlichen Ferienzeit.

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Dann zieht es ganz Italien an Strände und Felsbuchten. Keiner will zu Hause bleiben.

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Dom von Amalfi: Die Stadt ist Mitglied von Cittaslow, die dort angeschlossenen italienischen Orte wollen ihren Teil zur Entschleunigung des Alltags beitragen.

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Zitroneneis am Strand: Im Hinterland der Amalfi-Küste werden die Zitronen angebaut. Obwohl es harte Arbeit ist, verleiht die Wirtschaftskrise dem Geschäft neuen Schwung.

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Wandern im Hinterland: Gennaro Pisacane ist Anwalt und Hotelbesitzer. Zu Ferragosto flüchtet er mit seinen Töchtern in das enge Tal hinter Amalfi.

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Grüne Berge an der Amalfi-Küste: Überall tröpfelt Wasser, stiebt in Wasserfällen, rauscht auch mal gewaltig.

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Wanderer begegnen dort nur wenigen Menschen.

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Maultiere als Lastenträger: Auf den engen Treppen, die die Dörfer mit der Küste verbinden, sind die Tiere das beste Transportmittel.

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Zitronenträger: Allerdings werden auch die bis zu 60 Kilogramm schweren Obstkisten von den Einwohnern geschleppt.

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Zitronenhaine: In den achtziger Jahren haben die Bauern 500 Lire pro Kilo bekommen, heute sind es 50 Cent - im Grunde der gleiche Preis.

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Blick auf Amalfi: Der Ort mit rund 5000 Einwohnern und 2000 Gästebetten. "Noch ein ganz gutes Verhältnis", sagt Pisacane.

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Ravello: Hier kann man für eine Nacht 4000 Euro bezahlen, aber nach wie vor gehören alle Hotels Einheimischen. "Wir wollen kein Geld aus Neapel", sagt Pisacane. Neapel steht für Mafia.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?