Amazon Echo Spot im Test: Mehr als ein Digitalwecker - DER SPIEGEL
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Mehr als ein Digitalwecker Amazons Echo Spot im Test

Apple bereitet die Einführung seines ersten Smarthome-Lautsprechers vor, Amazon bringt schon sein fünftes Modell auf den Markt. Besonders am Echo Spot sind Kamera und Bildschirm. Wir haben ihn getestet.
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Amazons Echo Spot: Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, ist das neue Amazon-Gadget kein Digitalwecker, sondern ein Mini-Computer mit Sprachsteuerung.

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An der Rückseite sind zwei Anschlüsse zu finden. Links steckt man das Netzteil ein, rechts lassen sich Kopfhörer, Aktivboxen oder eine Stereoanlage anschließen. Diese Möglichkeit sollte man nutzen, denn der eingebaute Lautsprecher taugt kaum zum Musikhören.

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An der Oberseite sind vier Mikrofone und die Lautstärketasten eingebaut. Die Taste in der Mitte dient dazu, Mikrofone und Kamera abzuschalten, was durch ein rotes Leuchten signalisiert wird.

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Zusätzlich wird auf dem Bildschirm ein roter Ring eingeblendet, der anzeigt, dass Alexa keine Sprachkommandos versteht, bis man die Mikrofone wieder aktiviert.

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Amazon liefert sechs analoge Designs für die Uhrenfunktion mit. Wirklich gelungen ist leider keines davon.

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Etwas schicker sind die Digitaluhr-Designs. Wer mag, kann statt der vorgegebenen Grafiken auch eigene Fotos als Hintergrund verwenden.

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Ganz selten schimmert beim Echo Spot sein Android-Unterbau durch. Etwa, wenn man auf einer winzigen Bildschirmtastatur ein WLAN-Passwort eintippen muss.

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Der Uhren-Look hat auch seine Nachteile. So werden Texte im oberen und unteren Bildschirmbereich abgeschnitten.

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Trotzdem taugt das Display gut dazu, Inhalte zu visualisieren. Beispielsweise, wenn man sich seine Termine anzeigen lässt.

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Als TV-Ersatz taugt der Spot dagegen kaum. Lässt man das Fernsehbild so herunterskalieren, dass es komplett auf den Bildschirm passt, wird es zu klein. Lässt man Filme bildschirmfüllend wiedergeben, verpasst man die Action außerhalb der Bildmitte.

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Ein praktischer Zusatznutzen: Auf dem Bildschirm des Echo Spot kann man auch die Livebilder von Überwachungskameras anschauen. Zumindest, sofern diese sich in Amazons System einbinden lassen.

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Per Bluetooth kann man sein Handy verbinden, um Musik auf den Spot zu streamen. Sinnvoller ist aber der umgekehrte Weg, also per Bluetooth Kopfhörer oder Aktivboxen mit dem Gerät zu koppeln.

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Videochats sind mit anderen Echo Spots, dem Echo Show und mit Smartphones möglich, sofern auf diesen die Alexa-App installiert ist.

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Per Drop-in-Funktion kann man sich auch direkt mit anderen Echo-Spot- und Echo-Show-Geräten verbinden, um deren Kamerabild anzuschauen und ein Gespräch mit der Person am anderen Ende der Leitung anzufangen. Damit das klappt, müssen die Besitzer beider Echos der schnellen Kontaktaufnahme zugestimmt haben.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?