Kindle Voyage im Test Der feinere E-Reader
Amazon Kindle Voyage: Mit dem neuen Modell schafft sich das Unternehmen eine neue Premium-Hardware zum Lesen digitaler Bücher.
Kunststoff ist es doch: Mit seinen Konturen erinnert der Kindle Voyage an die Formgebung von Tarnkappen-Jets.
Schön schlank: Mit nur 7,6 Millimetern ist der Voyage so dünn wie ein Highend-Smartphone und außerdem...
...nicht viel größer als ein Reisepass. So passt er auch in kleine Taschen, so dass man ihn fast überall hin mitnehmen kann. Das Format hat der Voyage mit allen anderen Kindle-Readern gemeinsam. Er ist nur dünner als die günstigeren Varianten.
Spiegelfrei: Das Deckglas des Displays wurde chemisch leicht aufgeraut, so dass es keine harten Reflexe erzeugt. Sehr dezent ist hier die Beleuchtung zu erkennen.
Fast wie gedruckt: Das neue E-Ink-Display des Kindle Voyage hat eine Auflösung von 300 Punkten pro Zoll. Das entspricht der Qualität einfacher Laserdrucker.
Feine Rundungen: Selbst in dieser stark vergrößerten Ansicht sind keine Treppeneffekte zu erkennen.
Drücken statt tatschen: Alternativ zum Umblättern auf dem Touchscreen kann man berührungsempfindliche Felder am Rand des Bildschirms benutzen, um eine Seite vor oder zurück zu springen.
Macht es leicht: In der W-Lan-Version wiegt der neue Kindle 180 Gramm, mit 3G-Modul 188 Gramm. Das ist etwas leichter als das Modell Paperwhite (206/215 Gramm), trotz Glasbildschirm.
Geht so: Als Zubehör bietet Amazon für 45 Euro die sogenannten Origami-Hüllen an, die das Gerät deutlich dicker und schwerer machen und auch zum Aufstellen des Kindle taugen. Immerhin, stabil ist sie.
Ein bisschen mehr: Das Hauptmenü wird aufgerufen, indem man einmal auf den Bildschirm tippt - so wie bei allen Touchscreen-Kindles.
Shopping-Portal: Der Voyage wäre kein Kindle, würde er nicht die Möglichkeit bieten, weitere Bücher und Zeitschriften bei Amazon zu kaufen.
Gute, wenn man mal die Brille vergessen hat: Natürlich lassen sich auch Schriftgröße und Zeilenabstand variieren.
Literatur durchleuchtet: Amazons X-Ray-Funktion zeigt beispielsweise an, wann und wie häufig eine bestimmte Person in einem Buch vorkommt. Auch diese Funktion finden sich in allen Kindle-Modellen.
Mehr erfahren: Per X-Ray kann man sich schnell einen Überblick verschaffen, wie eine Person im jeweiligen Buch dargestellt wird.
Am besten auf Automatik: Ein Lichtsensor sorgt dafür, dass der Bildschirm immer optimal ausgeleuchtet ist und sich das Licht abschaltet, wenn genug Umgebungslicht vorhanden ist.
Stromnot: Statt der bis zu sechs Wochen Akkulaufzeit, die Amazon in Aussicht stellt, war der Stromspeicher des Testgeräts bereits nach einer Woche leer.