Konzernzentrale in Seattle Amazons unscheinbares Hauptquartier
Ein Starbucks an der Ecke, aber kein Firmenschild: Dieses moderne, aber unscheinbare Gebäude ist das Zentrum des Amazon-Imperiums. Protzig wirkt hier nichts: Es gibt kaum einen Hinweis, welches Unternehmen hinter den Glaswänden arbeitet.
Day 1 North: Die Bezeichnung der Firmenzentrale bezieht sich auf ein berühmtes Zitat von Jeff Bezos. 1997 hatte er in einem Brief an Investoren geschrieben, das Internet stehe noch ganz am Anfang, es sei also quasi noch "der erste Tag" für das Netz.
Elektronische Absperrungen, Wachpersonal und viele Hunde: Wer bei Amazon rein will, sollte sein Kommen rechtzeitig . Den vielen Hunden der Mitarbeiter wurde in diesem Gebäude ein kleines Denkmal gesetzt.
Escort required: Der rote Besucherausweis zeigt, dass man hineindarf, der grüne Media-Badge weist darauf hin, dass man sich nur in Begleitung eines Mitarbeiters auf dem Gelände bewegen darf.
Mitarbeiterküche: Wer nicht zu einem der über den Campus verteilten Starbucks-Länden pilgern will, kann sich seinen Kaffee auch in der Gemeinschaftsküche abholen. Für die Nutzung der Kühlschränke gelten strenge Regeln, Mülltrennung ist Pflicht.
Lifestyle für die Angestellten: Das hier ist keine Hotel-Lounge und auch kein Klub, sondern einfach eine Eingangshalle. Auf dem Amazon-Campus hat jedes Gebäude seinen eigenen Stil.
Herzlich willkommen: Auch dieses Skelett gehört zu den Exponaten, mit denen das Unternehmen seine Hallen schmückt.
Fast wie damals: Schreibtische werden bei Amazon heute noch aus Materialien aus dem Baumarkt zusammengeschraubt. Eine Art Ahnenkult, der an die ersten Schreibtische erinnern soll, die Jeff Bezos in seiner Garage gebastelt hat.
Nahverkehrssponsor: Damit die Angestellten ohne Stau und eigenes Auto zur Arbeit kommen können, hat die Firma sich eigene Straßenbahnhaltestellen zugelegt.
Mitarbeitermotivation: Mit Plakaten wie diesem fordert Amazon seine Angestellten dazu auf, sich stets aus ihrem Computer auszuloggen, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlassen. So soll verhindert werden, dass Unbefugte einen Blick auf geheime Projekte werfen.
"Im Zweifel lieber nicht klicken": Weil man weiß, dass der Mensch das schwächste Glied in der Kette der Sicherheitsmaßnahmen ist, wurde eine Adresse eingerichtet, an die verdächtige E-Mails weitergeleitet werden sollen - zum Wohle des Unternehmens.
Kantine deluxe: Die Brave Horse Tavern ist nur eines von vielen Restaurants, in denen sich die Mitarbeiter zum Lunch treffen können.
Entspannen mit Aussicht: Auf einem Hausdach hat der Konzern eine begrünte Terasse eingerichtet. Hier kann man das Wetter genießen - wenn es in Seattle ausnahmsweise mal nicht regnet.
Blick über einen Teil des Amazon-Geländes: Bis Microsoft-Milliardär Paull Allen in die Gegend investierte, war dieser Teil von Seattle eine Industriebrache. Heute ist es ein hipper Stadtteil - zumindest zum Arbeiten.
Die beiden Gebäude am Ende der Straße tragen besondere Namen. Eines wurde nach dem ersten Kunden der Firma benannt und heißt Wainwright, das andere nach dem ersten Hund, den ein Mitarbeiter mitbrachte, Rufus. Mit dem Sänger Rufus Wainwright haben sie nichts tun.
Hunde allüberall: Seit Jahren gehören Hunde zum Unternehmen. Sogar auf Fahrstuhlschildern werden sie berücksichtigt.
Eine kleines Denkmal: Die Hunde der Mitarbeiter sollen dazu beitragen, den Stress am Arbeitsplatz zu senken und die Produktivität zu steigern. Deshalb sind sie in allen Gebäuden willkommen.
Hier darf er nicht: An einige Regeln müssen sich Hundebesitzer allerdings halten. So sind beispielsweise alle nötigen Impfungen einzuhalten und Hinweise wie dieser in einem Dachgarten strikt einzuhalten.
Seltener Anblick: So gerne Amazons Angestellte ihre vierbeinigen Haustiere mit an den Arbeitsplatz bringen sollen, gibt es doch einige wenige Bereiche, die ihnen verschlossen bleiben.