Amazonasbecken Flut, Dürre, Hunger
Trockenes Amazonasbecken (Archivbild vom 4. Oktober 2005): Eine monatelange Dürre ließ vor vier Jahren das Wasser des Amazonas drastisch sinken.
Überschwemmungen: Dieses Jahr überflutete der Amazonas die Ufer, ...
... fast gleichzeitig leiden Bundesländer weit weg vom Amazonas im Süden Brasiliens unter anhaltender Dürre.
2005 herrschte eine solche Dürre, dass die Fische haufenweise auf dem Trockenen verendeten.
Anama-See nach der Dürre (Aufnahme von 2005): Schuld an den Klimaschwankungen ist La Niña, ein Klimaphänomen periodisch abkühlender Wassertemperaturen im Pazifik.
Anama-See (Aufnahme von 2005): "Etwas sagt uns, dass wir achtsamer mit dem Planeten umgehen sollen. Überall auf der Welt geschehen Veränderungen, und wir erleben sie auch in Brasilien", sagte Präsident Luiz Inacio Lula da Silva.
Überschwemmte Stadt von Turiacu im Nordosten Brasiliens: Überflutungen sind hier keine Seltenheit, aber dieses Jahr war es besonders schlimm.
Dorfbewohner mit Boot: Die "Uferbewohner" sind das Steigen und Fallen des Wassers gewöhnt und richten es so ein, nach Ende der Regenzeit zu ernten. Doch dieses Jahr hörte der Regen im April einfach nicht auf wie sonst. Jetzt sind Bananen und Bohnen, Mais und Maniok und Melonen abgesoffen und verdorben.