Ambulantes Kinderhospizdienst betreut behindertes Kind - DER SPIEGEL
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Neunjähriger Tim Leben mit Behinderung

Tim ist neun. Seit Geburt ist er körperlich und geistig nicht so fit wie gleichaltrige Kinder. Als kleines Kind hat er mehrere Schlaganfälle. Nach einem Hirnschaden muss er langsam wieder vieles neu lernen. Ein ambulanter Kinderhospizdienst unterstützt die Familie bei der Betreuung.
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Geboren mit einer unheilbaren Krankheit: Tim hat sein eigenes Zimmer und ein schönes, großes Bett. Am gemütlichsten aber findet er es im Nachbarzimmer - im Bett der Eltern.

Foto: Privat
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Reiten macht Tim großen Spaß. Jeden Freitag fährt seine Mutter mit ihm zur Hippotherapie: Krankengymnastik auf dem Pferd. Dabei werden Bewegungsimpulse genutzt, die über den Pferderücken auf den Patienten übertragen werden.

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Mit seiner Klassenkameradin versteht sich Tim super. Beide gehen in eine Schule für körperbehinderte Kinder. Dort werden sieben bis acht Kinder in einer Klasse unterrichtet.

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Mal entspannt frische Luft genießen und richtig abhängen in der Hängematte im Stadtpark.

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Bei einem Klinikbesuch am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Hier geht es Tim noch besser. Nach dem Hirnschaden lag er im Koma. Seitdem hat sich einiges verändert, im Moment ist Tims Zustand stabil.

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Tim muss das Laufen mühsam lernen. Dabei hilft ihm die Konduktive Therapie nach Petö. In Hamburg bietet der Verein "Schritt für Schritt" hirnverletzten Kindern wie Tim diese Therapie an.

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Beim ambulanten Hospizdienst "Familienhafen" kennen die Leiter und Ehrenamtlichen die Kinder und Eltern ganz genau. Marita Hoyer koordiniert die Betreuung durch den Hospizdienst und schaut auch selbst gerne bei den Familien vorbei.

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Tim liebt es zu baden - manchmal putzt er mit seiner Mutter auch noch in der Badewanne die Zähne.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?