American Music Awards Abwesende Gewinner und starke Frauen
Sänger Bruno Mars war mit acht Nominierungen als Favorit in die Verleihung gegangen, konnte aber aufgrund seiner Welttournee nicht live dabei sein. Für die Auszeichnung als bester Künstler bedankte er sich per Video. "Ich wünschte, ich könnte mit euch allen feiern, aber ich bin Millionen Meilen weit entfernt."
Auch Lady Gaga nahm ihren Preis für die beliebteste Pop/Rock-Künstlerin nicht persönlich entgegen, sondern während eines Konzerts an der anderen Küste der USA, in Washington.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Tracee Ellis Ross. Sie nutzte die Gelegenheit, um auf den Skandal um sexuelle Belästigung nicht nur in Hollywood hinzuweisen - und "mutige Frauen" zu loben, "die eine Bewegung gestartet haben, bei der wir deutlich machen, dass uns unsere Erfahrungen, unsere Körper und unsere Leben selbst gehören".
Damit meinte Ross auch ihre Mutter, die 73-jährige Soul-Diva Diana Ross. Sie wurde mit einem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und sang "Ain't no Mountain High Enough."
Musik, Musik, Musik - hier Kelly Clarkson.
Selena Gomez meldete sich frisch erblondet mit ihrem Song "Wolves" zurück.
Sie kehrte auf die Bühne zurück, nachdem sie im September verkündet hatte, dass ihr eine neue Niere eingesetzt worden war.
Auch Deutschland war vertreten: Model Heidi Klum sagte Lady Gaga an.
Und der in Kaiserslautern aufgewachsene Produzent Zedd trug gemeinsam mit Alessica Cara den Song "Stay" vor.