AMG CLK GTR Rarer Renner
Der CLK GTR sollte Mercedes im Jahr 1997 Erfolge in der GT1-Rennserie bescheren.
Dafür waren jedoch 25 Exemplare mit Straßenzulassung nötig.
Gebaut wurden diese Homologationsmodelle beim Haustuner AMG, dieses Exemplar ist die Nummer neun der 25 Exemplare.
Anders als bei der Rennversion gibt es hier eine Lederausstattung und ABS.
Unter der Karosserie ist der Wagen jedoch ein Rennwagen mit Straßenzulassung.
Sowohl das sequentielle Getriebe als auch der V12-Motor sind identisch mit der Rennversion.
Komfort gibt es deshalb kaum, auch auf einen Kofferraum mussten potenzielle Käufer verzichten.
Die Rennversion des Wagens war enorm erfolgreich und dominierte die GT1-Meisterschaft 1997 und 1998.
Bereits 1999 wurde die Serie jedoch eingestellt, der Wagen war einfach zu erfolgreich - es fanden sich schlicht keine Gegner mehr, die es mit ihm aufnehmen wollten.
Dabei begann die Motorsportkarriere des CLK GTR mit viel Understatement. AMG-Chef Hans-Werner Aufrecht erklärte nach den Tests gegenüber Mercedes verschmitzt nur, der Wagen fahre und "sieht gut aus".
Am Steuer des Rennwagens nahmen viele bekannte Namen des Motorsports Platz, unter anderen die DTM-Veteranen Klaus Ludwig und Bernd Schneider.
Doch auch der Kaufpreis des Homologationsmodell war internationale Spitze: 3,074 Millionen DM wurden damals für ein Exemplar fällig.
Dafür gab es jedoch unter anderem Frontairbags und eine umfangreiche Sicherheitsausstattung.
Anders als beim legendären Flügeltürer 300 SL hat der CLK GTR jedoch sogenannte Scherentüren.
Wem der CLK GTR noch nicht exklusiv genug ist: Neben 20 geschlossenen Exemplaren wurden auch 5 Roadster gebaut.