Amnesty-Kritik: Militär missachtet Menschenrechte - DER SPIEGEL
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Amnesty-Kritik Militär missachtet Menschenrechte

Prügel gegen Protestierende, Folter, Unterdrückung: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft der Militärregierung in Ägypten Verbrechen gegen das eigene Volk vor: In manchen Bereichen sei die Situation schlimmer als in der Mubarak-Diktatur.
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Tränengas am Tahrir-Platz: Junge Demonstranten zeigen Tränengas-Kartuschen, die auf sie gefeuert wurden. Die Menschenrechtsrechts-Organisation Amnesty International wirft dem Militärrat vor, gewaltsam gegen Demonstrationen vorzugehen.

Foto: ASMAA WAGUIH/ REUTERS
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Amnesty schreibt, die Menschenrechtssituation sei nicht besser als unter dem autoritären Präsidenten Husni Mubarak.

Foto: GORAN TOMASEVIC/ REUTERS
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Tote bei Ausschreitungen zwischen christlichen Kopten und Sicherheitskräften im Oktober: Die Situationen der Minderheiten habe sich verschlechtert, schreiben die Menschenrechtsaktivisten.

Foto: STR/ AP
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Demonstrantin am Montag in Kairo: Auch die Situation der Frauen in Ägypten sei völlig unbefriedigend, schreibt Amnesty. Im März waren festgenommene Frauen sogenannten Jungfrauentests unterzogen worden.

Foto: KHALED DESOUKI/ AFP
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Frauen protestieren am Wochenende auf dem Tahrir-Platz in Kairo.

Foto: Khalil Hamra/ AP
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Vom Verbündeten zum Gegner: Der Militärrat unter der Führung von General Mohammed Hussein Tantawi ist Zielscheibe der Kritik. Seit Tagen kommt es zu Krawallen auf dem Tahrir-Platz in Kairo.

Foto: Amr Nabil/ AP
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Ein Demonstrant wirft eine Tränengaskartusche zurück: Die Opposition verdächtigt den Militärrat, die Gewalteskalation zu provozieren.

Foto: MOHAMED ABD EL GHANY/ REUTERS
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Wie Augenzeugen berichteten, versuchten Gegner des regierenden Militärrats, in Kairo zum Sitz des Innenministeriums zu kommen. Daraufhin hätten die Sicherheitskräfte Tränengas eingesetzt. Demonstranten reagierten mit Steinwürfen.

Foto: Ahmed Ali/ AP
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"Der Militärrat setzt die Politik von Mubarak fort, nichts hat sich nach der Revolution verändert", sagte ein Demonstrant.

Foto: KHALED DESOUKI/ AFP
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