Amok: Bluttat in Winnenden - DER SPIEGEL
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Amok Bluttat in Winnenden

Amoklauf in Baden-Württemberg: Erst erschoss Tim K. zehn Schüler und drei Lehrer in Winnenden, dann flüchtete er mit einem Wagen und tötete drei weitere Menschen - jetzt ist der 17-jährige Ex-Schüler tot. Er kam bei einer Schießerei mit der Polizei im 40 Kilometer entfernten Wendlingen ums Leben.
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Bei dem Amoklauf wurden 17 Menschen getötet, darunter auch der Täter Tim K.

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Schüler stehen an den Fenstern des Gebäudes. Die Schule wurde nach dem Amoklauf evakuiert. Nach Angaben des Kultusministeriums sind 580 Schüler an der Realschule angemeldet. Es gibt 20 Klassen und 32 Lehrer. Winnenden unterhält eine Partnerschaft mit der französischen Olympiastadt Albertville.

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Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) verlässt das Gebäude.

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Angehörige warteten unmittelbar nach dem Geschehen vor der Schule auf Nachricht.

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Die Ortschaft Winnenden im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg liegt circa 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart und hat rund 27.600 Einwohner. Die Wirtschaft des Kreises und auch in Winnenden ist geprägt von kleinen und mittelständischen Betrieben.

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Polizisten vor der Schule. Der Schütze soll gegen 9.30 Uhr in die Räume gestürmt sein, um sich geschossen haben. Er soll schwarz gekleidet gewesen sein. "Nach unseren Erkenntnissen trug der Täter einen dunklen Kampfanzug", sagte ein Polizeisprecher.

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Der Schulkomplex wurde abgesperrt. Bei dem Täter soll es sich um einen ehemaligen Schüler handeln.

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Die Verletzten wurden in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert.

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Der Eingangsbereich in der Albertville-Realschule in Winnenden.

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"Es ist ein Blaulicht-Gewitter auf den Straßen, Passanten stehen Schock und Entsetzen ins Gesicht geschrieben", beschrieb ein Augenzeuge die Szenerie unmittelbar nach dem Geschehen gegenüber dem Sender n-tv.

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Polizisten auf dem Dach der Schule. Landesinnenminister Heribert Rech (CDU) sagte in einer ersten Reaktion: "Das Ausmaß des Geschehens ist nicht fassbar."

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Ein großes Aufgebot von Notärzten kümmerte sich vor Ort um die Verletzten.

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Der Täter Tim K. soll auf der Flucht auch zwei Passanten niedergeschossen haben. Bei einer Schießerei mit der Polizei soll der 17-Jährige getötet worden sein.

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Baden-Württembergs Polizeipräsident Erwin Hettger, Ministerpräsident Günther Oettinger und Innenminister Heribert Rech (von links) treffen am Mittwoch vor der Albertville-Realschule ein.

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Das Drama ereignete sich in der Albertville-Realschule in Winnenden bei Stuttgart.

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Notfallseelsorger kümmerten sich nach dem Blutbad um die Betreuung von Angehörigern und Augenzeugen.

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Das mutmaßliche Wohnhaus des Amokläufers von Winnenden

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Ein Polizeibeamter steht mit einer Maschinenpistole bewaffnet vor dem Wohnhaus des mutmaßlichen Täters.

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In einer Pressekonferenz berichteten Ministerpräsident Günther Oettinger und Innenminister Heribert Rech über das Blutbad.

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Schüler verlassen unter Polizeischutz das Lessing-Gymnasium, das auch zum Schulzentrum in Winnenden gehört.

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Schüler aus dem Schulzentrum in Winnenden werden nach dem Amoklauf in Sicherheit gebracht.

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Rettungskräfte und Polizisten stehen vor der Albertville-Realschule, dem Tatort des Amoklaufs.

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Kriminaltechniker und Polizisten vor der Realschule. Das Schulzentrum hat insgesamt mehr als tausend Schüler.

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Gang vor dem Lehrerzimmer der Albertville-Realschule. Auch drei Pädagogen wurden bei dem Massaker getötet.

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Mitglieder eines Einsatzkommandos der Polizei verlassen die Schule.

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In diesem Haus in Winnenden soll der Amokläufer angeblich gewohnt haben.

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Polizisten sicherten das Anwesen noch am Tattag.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?