Amoklauf an der Sandy-Hook-Grundschule Entsetzen in Newtown
Unterstützung im schwersten Moment: Am Montag wurden die ersten Opfer Adam Lanzas beerdigt. Der 20-Jährige hat am Freitag erst seine Mutter erschossen und anschließend in der Sandy-Hook-Grundschule das Feuer eröffnet. Er tötete 26 Menschen und anschließend sich selbst.
Blumengesteck für den Kindersarg: Unter den Opfern sind 20 Erstklässler und sechs erwachsene Mitarbeiter der Schule in Newtown.
Weiße Luftballons vor dem Abraham L. Green & Sons Bestattungsinstitut in Fairfield (Connecticut): Hier wurde Noah Pozner beerdigt. Der Junge feierte vor zwei Wochen seinen sechsten Geburtstag.
Eine Limousine steht vor dem Honan Bestattungsinstitut in Newtown. Die Trauerfeier für den sechsjährigen Jack Pinto wurde hier abgehalten. Der Junge war glühender Fan der New York Giants.
Auch der Gouverneur des Bundesstaates Connecticut, Dannel Malloy, nahm an der Zeremonie für Noah Pozner teil.
Entsetzte Gesichter in Fairfield: Wie will man auch begreifen, warum ein Mann in einer Grundschule um sich schießt?
Trauernde vor dem Bestattungsinstitut in Newtown: In den kommenden Tagen werden weitere Beerdigungen folgen.
Kuscheltiere, Kerzen, Blumen: Trauernde haben vor der Sandy-Hook-Grundschule Andenken an die Opfer niedergelegt.
Ein Mann trägt einen Blumenstrauß für die Opfer in der Hand. Viele Bewohner der rund 27.000-Einwohner-Stadt in Connecticut befürchten, dass ihr Leben nie wieder sein wird wie zuvor.
Während einer Trauerrede in Newtown sprach US-Präsident Barack Obama den Menschen sein Mitgefühl aus. "Können wir sagen, dass wir für den Schutz unserer Kinder genug tun? Wenn wir ehrlich sind: nein", sagte Obama. Die Zeit zum Handeln sei gekommen.
27 kleine US-Flaggen säumen den Straßenrand bei Newtown. Sie stehen für je ein Opfer.
Das Städtchen Newtown steht seit dem Massaker unter Schock - hier steht ein Bewohner vor einem Mahnmal für die Opfer. Über das Motiv des Täters ist noch nichts bekannt.
Die Menschen in Newtown sind erschüttert. Nach dem Amoklauf trauern diese Frau und Kinder vor der Kirche St. Rose of Lima in dem Ort.
"Gott segne Sandy Hook" hat ein Anwohner auf diese Laken geschrieben, die er an der Veranda seines Hauses anbringt.
Viele Bürger legen Blumen vor der Schule nieder. Unter den Opfern waren 20 Erstklässler zwischen sechs und sieben Jahren.
"Ruhet in Frieden, ihr wart alle so tapfer" hat jemand auf den blauen Brief geschrieben, der von einem Teddybär gehalten wird.
Am Samstag fand in der katholischen Kirche von Newtown ein Gedenkgottesdienst für die Opfer und ihre Hinterbliebenen statt.
Der Andrang in der Kirche war gewaltig: Viele fanden keinen Platz mehr im Gotteshaus und verfolgten die Andacht durch die Kirchenfenster.
Nach dem Gottesdienst in der Kirche St. Rose of Lima zündeten die Trauernden Kerzen für die Opfer an.
Der Täter: Dieses undatierte Foto zeigt Adam Lanza, der 26 Menschen in der Sandy-Hook-Grundschule erschossen hat.
Das Foto stammt aus einem Jahrbuch des Technik-Clubs an der Newtown High School, an der Lanza einst Schüler war.
Niemand kann begreifen, was den 20-jährigen Angreifer zu seiner Tat getrieben hat. Wie die Ermittler mitteilten, haben sie im Haus des Täters Hinweise auf ein Motiv gefunden. Genaueres wurde nicht bekannt gegeben.
Das Schulgelände aus der Luft: Untersuchungen der Polizei haben ergeben, dass der Attentäter viele Opfer regelrecht hingerichtet hat.
Der Medienandrang in der Kleinstadt in Connecticut ist gewaltig. Dutzende TV-Teams berichten über das Massaker und belagern die Angehörigen.
Die Polizei versucht, die Hinterbliebenen so gut es geht vom Medienrummel abzuschirmen.
An allen öffentlichen Gebäuden hängen die Flaggen auf Halbmast.
Trauer in Newtown: "Unsere Herzen sind gebrochen", steht auf dem Schild. Die Menschen im Ort sind traumatisiert.
"Gott schütze die Familien" steht auf diesem Schild nahe der Sandy-Hook-Schule.
Je ein Zettel auf der US-Flagge steht für ein Opfer. Newtown ist eine idyllische, beinahe verschlafene Stadt mit gut 27.000 Einwohnern.
Den Bewohnern steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. "Ich kann nicht glauben, dass das hier bei uns passiert ist", sagt der 14-jährige Bobby Haskins. "Ich kann es einfach nicht glauben. Nicht hier, nicht hier bei uns."
US-Präsident Barack Obama trat noch am Freitagabend vor Journalisten und hielt eine emotionale Rede, in der er politische Konsequenzen ankündigte. "Wir haben das zu oft erlebt", sagte der Präsident und zählte die Massaker der vergangenen Jahre auf. "Diese Nachbarschaften sind unsere Nachbarschaften. Diese Kinder sind unsere Kinder. Wir müssen Maßnahmen ergreifen."