Amsterdam: Kein Zimmer frei - DER SPIEGEL
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Amsterdam Kein Zimmer frei

Amsterdamer Studenten werden oft gefragt, ob sie Holzschuhe tragen und viele Joints rauchen. In Wahrheit kämpfen sie vor allem gegen die eigene Obdachlosigkeit. Rabiate Vermieter und schlüpfrige Angebote sind bei der Zimmersuche nicht selten, weiß Verena Bardtholdt.
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Idyllisch Wohnen: Ein bezahlbares Zimmer an einer der Sträßchen im Zentrum - das ist Ziel aller Zimmersucher in Amsterdam. Nur leider scheint es beinahe unerreichbar. Mehr...

Foto: Verena Bardtholdt
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Sarah hat vor kurzem gehört, dass sie mal wieder eine neue Wohnung suchen muss. Zum Glück kann sie trotzdem noch lachen.

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Wahl-Amsterdamerin Beate: Inzwischen hat sie ein Zimmer mit Badezimmer gefunden. Und kämpft statt mit einem Wasserkübel auf ihrer Terasse heute nur noch mit ihrer Katze.

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Eines der ältesten besetzten Häuser in Amsterdam in der Spuistraat: Obwohl das Besetzen von Häusern in den Niederlanden im Prinzip erlaubt ist, kommt es auch immer wieder zu spektakulären Räumungen.

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Transparent "Ik studeer dus ik kraak" -Ich studiere, also besetze ich ein Haus. An vielen Stellen in Amsterdam sieht man ähnliche Transparente, die auf die Kraak-Bewegung aufmerksam machen.

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Aushang: Das Wort Sex soll Aufmerksamkeit erregen - vielleicht erhöht das ja die Chancen auf ein Zimmer.

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Dieses Protest-Poster fragt: "Warum ist dein Auto größer als meine Wohnung?" Auf dem Nummernschild steht, wer gemeint ist: "Der Vermieter". Mietwucher auch bei Kleinstzimmern ist in Amsterdam an der Tagesordnung.

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Eine Wohnung im Grachtengürtel: Davon träumt man als Student in Amsterdam. Für die meisten bleibt es ein Traum.

Foto: Verena Bardtholdt
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