Paderborns Trainer Breitenreiter Ein Mann, ein Team, ein Trainingsplatz
Es könnte das Victory-Zeichen sein, das André Breitenreiter zeigt - so gut läuft es derzeit für den Trainer des SC Paderborn und sein Team.
In der Bundesliga liegt der Aufsteiger weit über den Erwartungen. Platz neun nach sieben Spieltagen hatte dem Team kaum einer zugetraut - außer Breitenreiter selbst.
Das Geheimnis? "Wir sind schwer auszurechnen und variabel, beherrschen mehrere Systeme", sagt der Trainer, für den es die erste Saison in der Bundesliga als Coach ist.
Am Ende der Saison 2013/2014 konnte Breitenreiter mit Paderborn den Bundesligaaufstieg feiern. Den Zweitligisten hatte er erst ein Jahr zuvor übernommen.
Gekommen war Breitenreiter vom Regionalligisten TSV Havelse, den er vom Abstiegs- zum Aufstiegskandidaten geformt und 2012 unter anderem den 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal besiegt hatte.
Als Profi war Breitenreiter zunächst in der zweiten Liga für Hannover 96 aktiv (1991-1994). 1992 gewann er mit dem Team sensationell den DFB-Pokal.
Als Stürmer des Hamburger SV traf Breitenreiter zwischen 1994 und 1997 in der Bundesliga zwölfmal in 71 Partien.
Inzwischen ist Breitenreiter (r.) ein begehrter Trainer. Und bekommt Lob von höchster Stelle. Nach dem Spiel in München sagte ihm Bayern-Coach Josep Guardiola: "Er war beeindruckt von der Art und Weise, wie wir spielen, hat unser Angriffspressing gelobt. Er hatte sich zuvor zwei Spiele von uns angeschaut und gesagt, wir sollen das unbedingt weiter so machen."