Angefasst: Galaxy Gear im Test - DER SPIEGEL
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Galaxy Gear im Test Das ist Samsungs Smartwatch

Samsung hat es geschafft: Mit der Galaxy Gear hat der Konzern als erstes Großunternehmen eine Smartwatch auf den Markt gebracht. Wir haben getestet, ob das Gadget mehr ist als bloß eine aufwendige Digitaluhr mit Smartphone-Zusatzfunktionen.
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Samsung Galaxy Gear: Der koreanische Konzern hat es geschafft, als erstes großes Unternehmen eine Armbanduhr neuer Machart auf den Markt zu bringen.

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Zeitanzeige: Smart bedeutet bei der Galaxy Gear, dass sie neben der Uhrzeit weitere Informationen darstellen kann. Hier beispielsweise sind Wetterdaten eingeblendet, die das Gerät aus dem Netz geladen hat.

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Nie allein: Die Galaxy Gear funktioniert nur im Zusammenspiel mit einem passenden Samsung-Mobiltelefon. Zur Einführung ist nur das Galaxy Note 3 kompatibel, acht weitere Modelle werden per Software-Update Gear-tauglich gemacht.

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Mehr als nur die Zeit: Zwar läuft auf der Gear ein Android-Betriebssystem, doch lassen sich nur Apps installieren, die speziell an den Bildschirm und die technischen Besonderheiten der Uhr angepasst worden sind.

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Doppeltipp: Wer mit zwei Fingern zweimal auf den Bildschirm tippt, bekommt angezeigt, ob Bluetooth aktiv ist und wie viel Energie noch im Akku steckt. Außerdem kann man Lautstärke und Helligkeit schnell einstellen.

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Optionen: Unter dem Menüpunkt Einstellungen findet man eine Auswahl verschiedener Optionen zur Steuerung der Funktionen.

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Regen oder Sonnenschein? Auch eine Wettervorhersage kann die Galaxy Gear einblenden.

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Eieruhr der nächsten Generation: Der Timer gehört zu den wenigen Funktionen der Galaxy Gear, die ab Werk mit einem etwas bunten Interface bestückt sind.

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Manuell: Mit einem Wisch von unten holt man einen Ziffernblock hervor, über den sich Telefonnummern vergleichsweise bequem eingeben lassen.

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Adressbuch: Die in der Gear gespeicherte Kontaktliste macht es leichter, bestimmte Personen auf Knopfdruck anzurufen - sofern man aus den teils stark gekürzten Namen schlau wird.

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Fernsteuerung: Mit dem Medien-Controller wird der MP3-Player im Handy gesteuert. Das kann durchaus praktisch sein, etwa wenn man Handy und Uhr beim Sport benutzt und dabei Musik hören möchte.

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Vieles geht, aber nicht alles: Manchen Versuchen erteilt die S-Voice-Sprachsteuerungsfunktion eine Absage. E-Mails beispielsweise lassen sich damit nicht diktieren.

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Ladeschale: Weil die Galaxy Gear keinen USB-Anschluss hat, muss sie zum Aufladen in diese Plastikhülle gesteckt werden.

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Kontaktleiste: Energie bezieht der Akku der Galaxy Gear in der Ladeschale über eine Reihe von Kontaktpunkten.

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Dickes Ding: Samsung hat sich zwar bemüht, der Ladeschale ein ansprechendes Design zu geben, letztlich ist sie aber doch nur ein klobiger Plastikrahmen mit Kunstlederbezug.

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Mini-Knipse: Das Objektiv der Digitalkamera wölbt sich etwas wulstig aus dem Armband hervor.

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Foto-App: Mit einem Wisch nach unten ruft man die Kamerafunktion auf. Sowohl Fotos als auch Videos sind möglich. Die Aufnahme startet man, indem man mit dem Finger auf dem Bildschirm das Motiv antippt.

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Fotogalerie: In winzigen Vierergruppen werden die Schnappschüsse auf dem kleinen Bildschirm dargestellt. Man kann aber auch auf Einzelanzeige umschalten.

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Beispielbild: Diese Aufnahme haben wir bei Tageslicht in der Redaktion mit der Kamera der Galaxy Gear gemacht.

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So leicht geht das: Um Smartwatch und Smartphone miteinander zu verbinden, hält man die Ladeschale kurz an das Handy. Sofort wird per NFC eine Bluetooth-Verbindung aufgebaut und die Installation der Gear-Manager-App angeboten.

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Gear Manager: Viele Einstellungen für die Funktionen der Galaxy Gear lassen sich nur über diese App vornehmen. Außerdem lassen sich hier verschiedene Designs für die Zeitanzeige auswählen und Apps installieren.

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Ein bisschen Auswahl: In Samsungs App-Store für die Smartwatch sind zur Einführung 40 bis 50 App zu finden. Viele davon sind in mehrere Kategorien gleichzeitig einsortiert.

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Mehr Farbe: manche der Drittanbieter-Programme unterschieden sich schon dadurch von den vorinstallierten Apps, dass sie mit bunten Icons auf sich aufmerksam machen.

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Fehlerhafte Fehlermeldung: Im Test kam es regelmäßig zu Fehlfunktionen einiger Apps. Leider halfen deren Fehlermeldungen nicht immer dabei, das Problem zu finden.

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Einen Schritt weiter: Während die italienische i'm Watch noch sehr klobig wirkt und deutlich auf ihr Android-Betriebssystem hinweist, ist Samsungs Galaxy Gear viel schlanker und glänzt mit einem an die Besonderheiten einer Uhr besser angepassten Android-Derivat.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?