Jawbone Up im Test Fitness aus dem Armband
Jawbone Up: Von außen ist dem Armband sein elektronisches Innenleben nicht anzusehen. Es verrichtet seinen Dienst, ohne irgendwelche Signale von sich zu geben.
Dezenter Hinweis: Der Hersteller versteht sein Produkt auch als modischen Schmuck. Nur auf die Abdeckung des Anschlusssteckers ist der Unternehmensname aufgeprägt.
Innenleben: Unter den in acht Farben erhältlichen Kunststoffhüllen befindet sich vergleichsweise wenig Elektronik. Den meisten Platz nimmt der Akku, in der Mitte zu sehen, ein. Darüber ist ein Dreiachsen-Beschleunigungsmesser, darunter der Vibrationsmotor angebracht.
Biegsam: Bemerkenswert ist, wie flexibel das Armband trotz der eingebauten Elektronik ist. So lässt es sich leicht über den Arm streifen.
Benutzeroberfläche: Dieser Druckknopf ist das einzige Bedienelement des Jawbone Up.
Kontaktstelle: Zum Datenaustausch wird nicht etwa USB, sondern ein Audio-Klinkenstecker verwendet.
Guter Kontakt: Am iPhone 5 dauert die Übertragung der Messdaten eines ganzen Tages nur einige zehn Sekunden.
Schlechter Kontakt: An einem HTC One brach die Datenübertragung regelmäßig erfolglos ab. Auch ein nachgeliefertes Update der Android-App brachte keine Abhilfe.
Kleinod: Über dieses Adapterkabel von Miniklinke auf USB wird der Akku des Up aufgeladen.
Stromschnorrer: Jawbone legt dem 130-Euro-Gadget kein Netzteil bei. So ist man auf andere Netzteile oder den USB-Anschluss eines Computers angewiesen.
Up-App: Über dieses Smartphone-Programm wird die gesamte Datenverarbeitung des Jawbone Up durchgeführt. Es ist für iOS und Android erhältlich.
Aktivitätenprotokoll: Die Up-App listet untereinander in chronologischer Folge alle Aktivitäten - dazu werden auch Schlafen und Essen gezählt - des Armbandträgers und seiner Team-Mitglieder auf.
Übersicht: Als Lebenslinie bezeichnet der Hersteller diese scrollbare Ansicht aller aufgezeichneten Aktivitäten.
Statistik: Der Programmpunkt "Trends" ermöglicht es, beliebige Parameter gegeneinander aufzuzeichnen. So kann man auch die Zahl gelaufener Schritte mit der Menge an ungesättigten Fetten, die man gegessen hat, vergleichen.
Handarbeit: Viele sportliche Aktivitäten muss man mit der Stoppuhr aufzeichnen und manuell in der Up-App deklarieren.
Schlafphasen: So stellt die Up-App den Schlafverlauf seines Trägers dar. Dieses Profil stammt von einem Mitglied des von Jawbone erstellten sozialen Netzwerks.
Soziale Komponente: In der App kann man einstellen, welche seiner Daten man seinen Teammitglieder mitteilen und welche man für sich behalten will.
"Wusstest du, dass...": Jeden Tag präsentiert die App einen Hinweis, der sich auf gemessene Aktivitäten bezieht. Meist haben diesen den Tiefgang von Kalenderblattsprüchen, regelmäßig enthalten sie Übersetzungsfehler.
Mahlzeit: Was man gegessen hat, muss man manuell eingeben. Sind die Speisen in der Jawbone-Datenbank enthalten, ist das einfach. Sind sie das nicht, muss man manuell nachhelfen.
Bitte mal bewegen: Auf Wunsch animiert das Armband Büroarbeiter nach festgelegten Phasen der Inaktivität per Vibrationsalarm, daran, dass sie mal wieder aufstehen und sich ein wenig bewegen sollten.
Büroschlaf: Die Nickerchen-Funktion weckt den Armbandträger aus einem sogenannten Powernap nach einer als optimal berechneten Zeit.