3-D-Drucker Das ist der Makerbot Replicator 2
Makerbot Replicator 2: Wie ein Drucker sieht er nicht aus. Die Stahlteile, aus denen das Gehäuse aufgebaut ist, werden von robusten Schrauben zusammengehalten.
Energieriegel: Das gewichtige Netzteil des Replicator 2.
Druckkopf: Hier wird das Druckmaterial bei 230 Grad aufgeschmolzen. Ein kleiner Lüfter fächelt dem Druckkopf lautstark Kühlluft zu.
Bodenhaftung: Die Druckplatte des Replicator 2 ist aus transparentem Kunststoff. Damit sich größere Drucke leichter ablösen lassen, empfiehlt der Hersteller, die Platte vor Druckbeginn mit Kreppband zu bekleben.
Bitte kalibrieren: Bevor es losgehen kann, muss die Druckplatte exakt an die Höhe des Druckkopfs angepasst werden. Ein Justierprogramm im Drucker hilft dabei.
Mechanik: Die genaue Höhe der Druckplatte wird über drei Stellschrauben an der Unterseite fixiert.
Druckmittel: Auf solchen Rollen wird der biologisch abbaubare PLA-Kunststoff geliefert, mit dem der Replicator 2 druckt.
Aufnahme: Die Farbrollen werden an der Rückseite auf eine Führungshülse gesteckt.
Filament: Der PLA-Kunststoff ist als dünne Plastikschnur auf die Rolle gewickelt.
Führung: Durch ein Kunststoffrohr wird die PLA-Plastikschnur von der Spule zum Druckkopf geleitet.
Vorbereitung: Bevor der Druck beginnen kann, muss der Druckkopf auf die Arbeitstemperatur von 230 Grad Celsius aufgeheizt werden. Das geht relativ schnell, dauert etwa zwei Minuten.
Druckmenü: Statt direkt vom Computer kann man Objekte auch von einer SD-Karte drucken. Das geht schnell und hat den Vorteil, dass man den Computer während des Druckvorgangs anderweitig nutzen kann.
Heiße Sache: Das Warnschild ist sinnvoll. Sogar wenn der Drucker nicht aktiv ist, tropft etwas Druckmaterial aus der Düse. Vor dem Drucken sollte man es mit einer Pinzette entfernen.
Ausschuss: Solche schwer identifizierbaren Reste bleiben übrig, wenn man einen 3-D-Druck abbricht.
Druckmaschine: Ist alles vorbereitet und ein Objekt ausgewählt, kann der Druck beginnen.
Beispiele: Die Bandbreite dessen, was der Replicator ausgeben kann, ist nahezu unbegrenzt. Nur Größenbeschränkungen gibt es.
Materialeigenschaften: Dem eigentlich sehr steifen Kunststoffmaterial kann man, wie bei diesem Armband, durch geschickte Konstruktion ein wenig Flexibilität geben.
Druckbeginn: Während der ersten Minuten lässt sich oft kaum erahnen, an welcher Art Objekt der Replicator 2 arbeitet. Dafür zeigt dieses Foto gut die Material sparende Wabenstruktur.
Aufbau: Einige zehn Minuten später ist das Objekt schon deutlich in die Höhe gewachsen und lässt zumindest erahnen, was es einmal werden soll.
Der dunkle Lord: Nach knapp eineinhalb Stunden Druckzeit ist die Büste der Science-Fiction-Figur Darth Vader fertig. Der nach links abstehende Kunststoffzapfen ist typisch. Er entsteht, wenn der Druckkopf bei Druckbeginn aus seiner Ruheposition in die Mitte der Druckplatte fährt.
Strukturen: Im Gegenlicht lassen sich die Fadenstrukturen erkennen, aus denen das dreidimensionale Objekt vom Drucker zusammengesetzt wurde.
Farbwechsel: Aus dem schwarzen Lord wurde bei unserem Test ein weißer Lord, einfach weil uns nur eine Druckfarbe zur Verfügung stand. Mehrfarbige Objekte lassen sich nicht drucken.