Angefasst: Makerbot Replicator 2 im Test - DER SPIEGEL
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3-D-Drucker Das ist der Makerbot Replicator 2

Die Zukunft hat begonnen: Auf der Cebit ist eine neue Generation von 3-D-Druckern zu sehen. Statt Worte zu Papier zu bringen, stellen sie Gegenstände her. Bisher waren sie Zehntausende Euro teuer, jetzt gibt es die ersten bezahlbaren Modelle. Wir haben einen ausprobiert.
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Makerbot Replicator 2: Wie ein Drucker sieht er nicht aus. Die Stahlteile, aus denen das Gehäuse aufgebaut ist, werden von robusten Schrauben zusammengehalten.

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Energieriegel: Das gewichtige Netzteil des Replicator 2.

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Druckkopf: Hier wird das Druckmaterial bei 230 Grad aufgeschmolzen. Ein kleiner Lüfter fächelt dem Druckkopf lautstark Kühlluft zu.

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Bodenhaftung: Die Druckplatte des Replicator 2 ist aus transparentem Kunststoff. Damit sich größere Drucke leichter ablösen lassen, empfiehlt der Hersteller, die Platte vor Druckbeginn mit Kreppband zu bekleben.

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Bitte kalibrieren: Bevor es losgehen kann, muss die Druckplatte exakt an die Höhe des Druckkopfs angepasst werden. Ein Justierprogramm im Drucker hilft dabei.

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Mechanik: Die genaue Höhe der Druckplatte wird über drei Stellschrauben an der Unterseite fixiert.

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Druckmittel: Auf solchen Rollen wird der biologisch abbaubare PLA-Kunststoff geliefert, mit dem der Replicator 2 druckt.

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Aufnahme: Die Farbrollen werden an der Rückseite auf eine Führungshülse gesteckt.

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Filament: Der PLA-Kunststoff ist als dünne Plastikschnur auf die Rolle gewickelt.

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Führung: Durch ein Kunststoffrohr wird die PLA-Plastikschnur von der Spule zum Druckkopf geleitet.

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Vorbereitung: Bevor der Druck beginnen kann, muss der Druckkopf auf die Arbeitstemperatur von 230 Grad Celsius aufgeheizt werden. Das geht relativ schnell, dauert etwa zwei Minuten.

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Druckmenü: Statt direkt vom Computer kann man Objekte auch von einer SD-Karte drucken. Das geht schnell und hat den Vorteil, dass man den Computer während des Druckvorgangs anderweitig nutzen kann.

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Heiße Sache: Das Warnschild ist sinnvoll. Sogar wenn der Drucker nicht aktiv ist, tropft etwas Druckmaterial aus der Düse. Vor dem Drucken sollte man es mit einer Pinzette entfernen.

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Ausschuss: Solche schwer identifizierbaren Reste bleiben übrig, wenn man einen 3-D-Druck abbricht.

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Druckmaschine: Ist alles vorbereitet und ein Objekt ausgewählt, kann der Druck beginnen.

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Beispiele: Die Bandbreite dessen, was der Replicator ausgeben kann, ist nahezu unbegrenzt. Nur Größenbeschränkungen gibt es.

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Materialeigenschaften: Dem eigentlich sehr steifen Kunststoffmaterial kann man, wie bei diesem Armband, durch geschickte Konstruktion ein wenig Flexibilität geben.

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Druckbeginn: Während der ersten Minuten lässt sich oft kaum erahnen, an welcher Art Objekt der Replicator 2 arbeitet. Dafür zeigt dieses Foto gut die Material sparende Wabenstruktur.

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Aufbau: Einige zehn Minuten später ist das Objekt schon deutlich in die Höhe gewachsen und lässt zumindest erahnen, was es einmal werden soll.

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Der dunkle Lord: Nach knapp eineinhalb Stunden Druckzeit ist die Büste der Science-Fiction-Figur Darth Vader fertig. Der nach links abstehende Kunststoffzapfen ist typisch. Er entsteht, wenn der Druckkopf bei Druckbeginn aus seiner Ruheposition in die Mitte der Druckplatte fährt.

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Strukturen: Im Gegenlicht lassen sich die Fadenstrukturen erkennen, aus denen das dreidimensionale Objekt vom Drucker zusammengesetzt wurde.

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Farbwechsel: Aus dem schwarzen Lord wurde bei unserem Test ein weißer Lord, einfach weil uns nur eine Druckfarbe zur Verfügung stand. Mehrfarbige Objekte lassen sich nicht drucken.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?