Angefasst: Sonos Playbar im Test - DER SPIEGEL
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Raumklang aus der Röhre Das ist der Sonos Playbar

Rundum-Sound auf die leichte Art: Netzwerk-Lautsprecherspezialist Sonos will mit seinem Playbar den Klang von Fernsehern verbessern, Raumklang ohne Strippenziehen ermöglichen und nebenbei die Stereoanlage ersetzen und vernetzen. Ob das klappt, haben wir getestet.
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Sonos Playbar: Die digital gesteuerte und vernetzte Soundbar passt sehr gut unter Fernsehgeräte ab 40 Zoll Diagonale. Sie soll flachen TV-Geräten zu besserem Sound verhelfen oder eine komplizierte Surround-Anlage ablösen.

Foto: Matthias Kremp
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Surround-Gewirr: Herkömmliche Surround-Systeme überfordern viele Anwender. Die richtige Verkabelung - hier im Bild die Lautsprecheranschlüsse eines solchen Systems - und die Installation sind nicht trivial.

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Schaltzentrale: Im Zusammenspiel mit der Playbar dient der Fernseher als Vermittler. Alle Geräte, deren Klang über den Playbar wiedergegeben werden soll, müssen an das TV-Gerät angeschlossen werden.

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Minimalismus: An der Playbar selbst gibt es nur einen optischen Audio-Eingang, der das Tonsignal vom TV entgegennimmt. Links im Bild sind die Netzwerkbuchsen zu sehen, über die die Playbar ihre W-Lan-Verbindung beispielsweise an Fernseher oder Blu-ray-Player weiterreichen kann.

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Simpel: Nur zwei Bedienelemente sind an der Playbar selbst zu finden, eine Stummschalttaste und eine Lautstärkewippe. Die übrige Konfiguration erfolgt per Smartphone-App.

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Festmacher: Alternativ zur Aufstellung auf einem TV-Möbel kann die Playbar auch über oder unter einem Fernseher an die Wand geschraubt werden. Der Hersteller hat dafür robuste Halterungsbuchsen vorgesehen.

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Wechselwillig: Ein Sensor erkennt die Ausrichtung der Playbar. Je nachdem, ob sie vor dem Fernseher liegt oder an der Wand hängt, ändert sie die Abstrahlcharakteristik ihrer Lautsprecher.

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Befehlsempfänger: Zwei unterschiedlich angeordnete Infrarotempfänger dienen zur Kommunikation mit der Fernbedienung des Fernsehers.

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Weitergabe: Damit das TV-Gerät trotz der Soundbar weiterhin die Steuerungsbefehle der Fernbedienung empfangen kann, sind auf der Rückseite der Playbar lange Infrarot-Sendeleisten angebracht, die die Steuerbefehle weitergeben.

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Konfigurationshilfe: Die Einrichtung und Steuerung der Playbar erfolgt am besten per App vom Smartphone oder Tablet aus. Sonos bietet seine Software für Android und iOS an.

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Feinheiten: Mit den Steuerungs-Apps lassen sich viele Details unkompliziert regeln.

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Aus 2.0 mach 5.1: Wer will und es sich leisten kann, mag die Playbar per App um weitere Lautsprecher ergänzen.

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Einschränkung: Auch wenn man alle dafür notwendigen Lautsprecher hat, kann man nicht immer mit 5.1-Sound rechnen. Samsung etwa weist im Handbuch zu dem zum Test verwendeten Fernseher (UE46C7700) darauf hin, dass der Klang per HDMI angeschlossener Geräte über den optischen Anschluss nur als Stereoton ausgegeben wird.

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Kompliziertes Innenleben: In der Playbar sind neun Lautsprecher verbaut, die von jeweils einem eigenen Verstärker angetrieben werden. Außerdem stecken hier drin die Netzwerk-Hardware und ein Steuerungscomputer.

Foto: Sonos
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Edelausstattung: Die Kombination aus Playbar, Sub, zwei Play:3 und einer Sonos-Bridge ergibt ein sehr gut klingendes Hifi- und Surround-System, schlägt sich aber auch mit 2045 Euro auf der Rechnung nieder.

Foto: Sonos
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?