Angefasst: XXL-Handys im Test - DER SPIEGEL
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Fast so groß wie Tablets Handys mit Übergröße

Sie sind schwer, sie sind unhandlich und doch sind sie enorm populär: Mobiltelefone mit Übergröße. Wir haben vier sehr unterschiedliche Exemplare ausprobiert.
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Handys im XXL-Format: Von links nach rechts liegen hier das Samsung Galaxy Note 3, HTC One Max und Sony Xperia Z Ultra nebeneinander. Quer darüber hat sich das Binatone The Brick gelegt.

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Größenunterschiede: Im direkten Vergleich zeigt sich, um wie viel kleiner das vier Zoll große iPhone 5 gegenüber den Großbildschirm-Handys ist, die bis zu 6,4 Zoll messen.

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Ausreißer: Die XXL-Smartphones sind zwischen 6,5 und 10 Millimeter dick. Das im Stil der Achtzigerjahre gehaltene The Brick muss man dagegen in Zentimetern messen.

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Samsung Galaxy Note 3: Mehr als fünf Millionen Exemplare konnte der Hersteller innerhalb der ersten vier Verkaufswochen absetzen.

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Unaufgeregt: Der Blick ins Innere des Note 3 zeigt, dass der Akku den meisten Platz im Gerät beansprucht.

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Schlüsselelement: Für den Zeigestift, mit dem sich das Samsung-Gerät bedienen lässt, ist in das Gehäuse eine Garage eingebaut.

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Stift statt Finger: Über ein rundes Auswahlmenü lassen sich die verschiedenen Funktionen des Samsung-Stifts aufrufen.

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In Sicherheit: Samsungs Knox-Technologie soll für mehr Sicherheit sorgen. Sie erstellt einen gesicherten Bereich auf dem Handy, auf den nur bestimmte Apps Zugriff haben. Zu erkennen ist Knox an den Schlüssellochsymbolen in den App-Icons.

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HTC One Max: Auf den ersten Blick ist es von seinem Vorbild, dem viel kleineren HTC One, kaum zu unterscheiden.

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Mehr Plastik: Bei genauerem Hinsehen bemerkt man dann aber doch, dass das One Max nicht nur deutlich größer als sein kleines Vorbild ist, sondern auch bedeutend mehr Kunststoffbauteile enthält.

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Die Rückseite des One Max ist in Aluminium gehüllt und verspricht mehr, als sie halten kann.

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Einsicht: Öffnet man den Aluminiumdeckel, kommen darunter nur die Steckplätze für Sim- und Speicherkarte zum Vorschein. Der Akku ist nicht wechselbar.

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Komfortfunktion mit Macken: Der Fingerabdrucksensor liegt direkt unter dem Objektiv der Kamera. So kann es passieren, dass man auf das Objektiv greift, statt den Scanner zu berühren.

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Sony Xperia Z Ultra: Auch Sonys Designer haben sich nicht damit aufgehalten, einen neuen Look zu erfinden. Das Ultra sieht genauso aus wie ein Z1, bloß größer.

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Hochglanzrücken: Das Xperia Z Ultra gibt sich edel, sollte deshalb lieber nicht als Outdoor-Handy benutzt werden.

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Nass machen: Wie bei den aktuellen Xperia-Smartphones üblich, ist auch das Ultra wasserfest, sofern man vorher alle Öffnungen dicht verschlossen hat.

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Media-Player: Der große Full-HD-Bildschirm des Sony-Phablets empfiehlt, das Gerät als mobilen Videoabspieler zu benutzen.

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Binatone The Brick: So waren die Achtziger! Wer Schnauzbärte mag, gerne Disco hört und weiß, wer J.R. Ewing war, wird dieses Telefon lieben - aus nostalgischen Gründen.

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Schraubverschluss: Die Antenne des Brick ist abnehmbar. Vielleicht kann man sie ja gegen eine noch größere auswechseln.

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Innereien: Unter dem großen Akku sind die Steckplätze für Sim- und Speicherkarte untergebracht. Es passen übrigens nur die großen Mini-Sim-Karten hinein.

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Kurzweilig: Sogar zum Spielen wie damals hat der Brick etwas eingebaut - den Klassiker "Snake", den viele Nokia-Nutzer kennen.

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Nachrichten wie anno dazumal: E-Mail kennt das das Retro-Handy nicht. Textversand geht nur per SMS oder MMS.

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Kalenderansicht: Der 1,8-Zoll-Bildschirm ist viel zu klein, um damit vernünftig Termine oder Adressbücher zu verwalten. Im Zweifel bietet es sich an, das The Brick nur als Hörer für ein per Bluetooth verbundenes Smartphone zu benutzen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?