Das Yotaphone im Test Ein Handy, zwei Bildschirme
Yotaphone: Auf den ersten Blick wirkt das innovative Smartphone aus Russland wie ein gewöhnliches Android-Handy.
Daueranzeige: Ein Blick auf die Rückseite zeigt dann aber die Neuerung, mit der das Yotaphone überzeugen soll, ein stromsparendes E-Ink-Display.
Mittelklasseausstattung: Mit 4,3-Zoll-Farbbildschirm, Dualcore-Prozessor, 13-Megapixel-Kamera und Android 4.2 konkurriert das Yotaphone nicht mit der Oberklasse.
Der erste Eindruck: Beim Design der Verpackung hat man sich alle Mühe gegeben, dem Gerät einen möglichst wertigen Look zu geben - mit Erfolg.
Das Übliche: Eine USB-Buchse stellt per Kabel Kontakt zum Computer her und dient zum Aufladen des Akkus.
Auch mal Videochatten: Auf der Vorderseite ist eine Webcam mit magerer Ein-Megapixel-Auflösung eingebaut.
Schnappschüsse: Die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite ist unten platziert. Daran muss man sich erst gewöhnen, platziert oft aus Versehen einen Finger darauf.
Ungerade: Yota Devices hat die Biegsamkeit von E-Ink-Bildschirmen genutzt, um das Gerät nach oben hin etwas zu verschlanken.
Doppelfunktion: Weil der E-Ink-Bildschirm keinen Touchscreen hat, muss man sich bei manchen Aktionen der Lautstärketasten bedienen, um zu scrollen.
Noch eine Doppelfunktion: Die Schublade für die Sim-Karte dient gleichzeitig als Ein- und Ausschalter.
Touchscreen-Ersatz: Auf Vorder- und Rückseite kann man Gesten über ein berührungsempfindliches Feld eingeben. Das Farbdisplay verfügt darüber hinaus über eine normale Touch-Funktion.
Lesestoff: Zum Lesen von Büchern eignet sich das E-Ink-Display gut. Im Vergleich mit aktuellen Kindles ist seine Auflösung aber sehr gering.
Termine immer im Blick: Statt regelmäßig den Farbbildschirm anzuknipsen, kann man sich den Tagesplan digital auf der Rückseite festtackern.
Dynamische Updates: Nachrichten von Facebook, Twitter oder RSS-Feeds werden auch dann aktualisiert, wenn das vordere Display sich längst zum Stromsparen abgeschaltet hat.
Bildungshilfe: Yota liefert eine App namens Teachme mit. Sie funktioniert ähnlich wie Lernkarten, soll beim Üben von Sprachen und Redewendungen helfen.
Karten-App Mapswithme: Die ebenfalls vorinstallierte Software kann Kartendaten zur Offline-Nutzung speichern.
Kartenlesen wie damals: Mit Mapswithme kann man die Kartendaten aber auch auf das E-Ink-Display legen. So verbraucht man keinen Akku-Strom, wenn man sich orientieren will.
Task-Manager: Auch auf dem rückwärtigen Bildschirm können mehrere Apps parallel laufen, zwischen denen man beliebig wechseln kann.
Nachleuchten: Der E-Ink-Bildschirm weist teilweise sehr lange Nachleuchtzeiten auf. Hier haben wir die helle Anzeige nach oben verschoben. Darunter ist noch klar zu erkennen, wo sie einige Minuten zuvor abgelegt war.
Keep smiling: Wird die Kamera-App gestartet, weist eine Anzeige auf den Rücken potentielle Motive darauf hin, dass sie jetzt lächeln sollten.