Angkor Wat in Kambodscha Zertrampelt von Millionen
Angkor Wat: Der Tempel bei Siem Reap ist das Wahrzeichen Kambodschas und das hauptsächliche Touristenziel des Landes.
2013 besuchten mehr als zwei Millionen Menschen die Sehenswürdigkeit - der Andrang ist manchmal kaum zu bewältigen.
Posieren vor den Altertümern: Die Tempelanlage von Angkor wurde ab dem 10. Jahrhundert errichtet, sie steht für die Khmer-Kultur.
Schon früh am Morgen strömen die Touristen aus dem nahen Ort Siem Reap, wo sie in Luxushotels, Hostels und Pensionen untergebracht sind. Der Sonnenaufgang über dem Haupttempel ist ein beeindruckendes Erlebnis.
Bayon-Tempel: Um den Tempel Angkor Wat gibt es zahlreiche andere Bauten. Zum Teil vom Dschungel überwachsen, zum Teil liegen sie in offener Landschaft.
Tempel Banteay Srei: Die schönsten und am besten erhaltenen Steinskulpturen finden sich in diesem Bau. Oft sind Tänzerinnen dargestellt, die Apsaras genannt werden.
Im Bayon-Tempel sind riesige steinerne Porträts zu sehen, die über den Besuchern thronen.
Mönch im Bayon-Tempel: Die Grundmauern sind instabil, an den Wänden verewigen sich die Besucher mit Graffiti.
Tempel Ta Prohm: In dieser Anlage beeindrucken die riesigen Bäume, die die Trümmer überwuchern, sogar die einheimischen Mönche. Hier wurden Teile des Hollywood-Films "Tomb Raider" gedreht.
Touristen auf der Brücke zum Haupttempel: Angkor Wat hat sich in den vergangenen 15 Jahren - nach Ende des Bürgerkriegs in Kambodscha - zu einem Besuchermagneten entwickelt.
"Angkor Wat ist ein sehr spiritueller Ort. Wir müssen die Touristen dazu bringen, Angkor Wat zu spüren", sagt die Sprecherin der Verwaltung.