Animationsfilm "Der Mohnblumenberg" - DER SPIEGEL
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Animationsfilm "Der Mohnblumenberg" Das japanische Klassenzimmer

Der Anime-Film "Der Mohnblumenberg" aus dem legendären Studio Ghibli erzählt vordergründig eine alltägliche Teenager-Liebesgeschichte im Yokohama der sechziger Jahre. Und ist doch ein feines Gesellschaftsporträt des Nachkriegsjapan auf dem Weg in die Moderne.
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Schülerin Umi gibt jeden Morgen mit dem Hissen von Fahnen vor ihrem Haus in Yokohama ein Flaggensignal und hofft auf einen Hinweis von ihrem verschollenen Vater, der Kapitän war.

Foto: Universum
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Vorsichtige erste Teenager-Liebe: Als Umi Shun trifft, merken beide nach und nach, dass es auch in seiner Familie ein Geheimnis gibt.

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Rebellion liegt in der Luft: Shun ist Leiter der Schülerzeitung.

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Porträt der japanischen Nachkriegsgesellschaft: Die Schüler lehnen sich nicht nur gegen den drohenden Abriss ihres Clubhauses auf, es geht auch um den Umgang mit der Vergangenheit.

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Subtiler Umgang mit der Geschichte: 1963 gilt in Japan als letztes Jahr der Nachkriegszeit. Zäsur sind die Olympischen Spiele 1964 in Tokio, sie symbolisieren den Aufbruch in die Moderne.

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Demokratische Erweckung einer Generation: Regisseur Goro Miyazaki will den Zusammenhalt des Pärchens in einer Zeit des Wandels und mit einer ungewissen Zukunft zeigen.

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