Anna Chapmann: "Agentin 90-60-90" - DER SPIEGEL
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Anna Chapmann "Agentin 90-60-90"

Die enttarnte USA-Agentin Anna Chapman arbeitet in ihrer Heimat emsig daran, ihren Ruhm zu vermarkten und sich als russische Paris Hilton neu zu erfinden. Die Politik hilft, wo sie kann - gerade hat Staatspräsident Medwedew der 28-Jährigen einen der höchsten Orden an die Brust geheftet.
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Russlands enttarnte Spionin Anna Chapman bedient ale Klischees: Für das Männermagazin "Maxim" ließ sie sich nun als Spionin in Spitzenhöschen inszenieren ...

Foto: MAXIM Russian Edition
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... aber auch mit der Prinzessinnen-Nummer kann die 28-Jährige dienen.

Foto: AP / Odnoklassniki
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"Heißblütige Augen, schmollende Lippen, lüsterne Blicke", dichtet schwülstig die ehrwürdige "Washington Post", immerhin die älteste Zeitung der amerikanischen Hauptstadt.

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"Mata Hari" taufte die US-Presse die mutmaßliche Spionin - oder "Bombshell", Sexbombe. "Femme fatale", titelte die "New York Post" und druckte passend dazu Aufnahmen der Russin im roten Cocktailkleid.

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"Anna ist ein ganz gewöhnliches Mädchen, klug, sympathisch, anregend im Gespräch", sagte Ilja Ponomarjow, Abgeordneter der Staatsduma, Russlands Parlament.

Foto: AP / Facebook
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Chapman lebte zwei Jahren in den USA. Sie hat eine schwindelerregende Karriere hinter sich: bei Banken, Investmentfirmen Hedgefonds, in Moskau, London, New York.

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Die mutmaßliche Agentin, geboren als Anja Kuschtschenko im ukrainischen Charkow, zierte bei Bekanntwerden des Spionage-Falls die Titelseiten der US-Presse.

Foto: EMMANUEL DUNAND/ AFP
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In Russland strickt die Ex-Spionin nun an einer Karriere nach dem Muster Paris Hiltons.

Foto: AP / Facebook
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