Anna Karenina: Keira Knightley brilliert in Joe Wrights Kino-Adaption - DER SPIEGEL
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"Anna Karenina" Vor, hinter und in den Kulissen

Bretter, die die Weltliteratur bedeuten: Der englische Regisseur Joe Wright gilt als behutsamer Erneuerer des Kostümfilms. Nun wagt er das Experiment und präsentiert seine Kinoadaption von "Anna Karenina" als opulente Theaterrevue - mit einer strahlenden Keira Knightley im Mittelpunkt.
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Niemand lässt Keira Knightley majestätischer auftreten als Joe Wright: Bereits zum dritten Mal spielt sie die Hauptrolle in seinen Filmen.

Foto: Focus Features
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Anna Karenina genießt den Luxus, den ihr das Leben an der Seite des Ministerialbeamten Karenin bietet.

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Als der schmucke Kavallerieoffizier Wronski (Aaron Taylor-Johnson) auf den Plan tritt, ändert sich jedoch alles.

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Anna Karenina verfällt dem jungen Offizier zusehends.

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Bald macht sie Bekanntschaft mit Wronskis Mutter (Olivia Williams), die lange Zeit einen eher wilden Lebenstil gepflegt hat.

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Wird Anna Karenina wirklich ihr abgesichertes Leben aufgeben, um mit dem wankelmütigen Wronski zusammen sein zu können?

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Neben der Liebesgeschichte von Anna Karenina und Wronski geht die Erzählung um die unglücklich verliebte Kitty Scherbatsky (Alicia Vikander) eher unbedeutend aus.

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Lebensreformer Lewin (Domhall Gleeson) hat sich in sie verliebt, doch sie hat ebenfalls ein Auge auf Wronski geworfen.

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Als ihr Lewin einen Heiratsantrag macht, kommt es zum Eklat.

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In Wrights opulenter Inszenierung fallen die dramatischen Momente jedoch kaum ins Gewicht, so überbordend theatralisch gerät sein Film.

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