Ansbach: Amoklauf am Carolinum - DER SPIEGEL
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Ansbach Amoklauf am Carolinum

Warum gerade hier? Warum gerade am Carolinum? Der Amoklauf von Georg R. hat Ansbach tief erschüttert. Einwohner der bayerischen Stadt rätseln über die Gründe für die Bluttat des 18-jährigen Einzelgängers.
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Fünf Tage nach der Tat ist dem Amoktäter Georg R. der Haftbefehl eröffnet worden. Zuvor war bekannt geworden, dass der 18-Jährige ein Hass-Tagebuch geführt hatte.

Foto: Matthias Schrader/ AP
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Fassungslose Schüler: Der Amoktäter Georg R. schrieb laut Polizei schon Monate vor der Tat auf, was er in seinem Gymnasium vorhatte.

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Gedenken an die Verletzten des Amoklaufs: Vor einem Gottesdienst in der Ansbacher Johanniskirche entzündeten viele Menschen vor dem Gymnasium Carolinum Kerzen.

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Die beiden am schwersten verletzten Opfer des Anschlags von Ansbach, zwei 15-jährige Mädchen aus der zehnten Klasse des Carolinums, sind mittlerweile außer Lebensgefahr.

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Ermittler tragen Unterlagen aus dem Wohnhaus von Georg R.: Der Jugendliche soll vor der Tat ein Testament verfasst haben, darauf das Datum 9/11.

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Der Täter Georg R. war am Morgen des 17. Septembers in die Schule Carolinum gestürmt, unter anderem bewaffnet mit Molotow-Cocktails und einem Beil, und hatte mehrere Menschen verletzt.

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Einen Tag nach dem Amoklauf in dem Gebäude wurde für die Schüler eine Notfallseelsorge eingerichtet.

Foto: A3609 Daniel Karmann/ dpa
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Trauer in Ansbach: Jugendliche legen Blumen vor dem Gymnasium Carolinum nieder.

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Jugendliche legen in unmittelbarer Nähe des Gymnasiums Carolinum Blumen an einem Zaun ab. Georg R., so die Staatsanwaltschaft, soll die Tat seit langem vorbereitet haben.

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Ein Mitarbeiter der Spurensicherung auf dem Gelände der Schule

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Mehrere Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt, zwei Schülerinnen einer zehnten Klasse schwer.

Foto: A3609 Daniel Karmann/ dpa
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Das Wohnhaus des Amokläufers: Bekannte beschreiben Georg R. als Einzelgänger.

Foto: A3609 Daniel Karmann/ dpa
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Aufarbeitung der Tat: Notfallseelsorger Thomas Barkowski kümmerte sich um Schüler und Lehrer - und sprach mit Journalisten.

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Der Tatort: Das Carolinum in Ansbach ist laut eigenen Angaben das zweitälteste staatliche Gymnasium in Bayern.

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Polizisten am Carolinum in Ansbach: Der erneute Amoklauf an einer deutschen Schule hat eine Debatte über Schulsicherheit ausgelöst - Polizeigewerkschaft und Lehrer forderten Notfallpläne und Frühwarnsysteme für Bildungseinrichtungen.

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Großeinsatz am Carolinum in Ansbach: Ein 18-Jähriger stürmte am Morgen des 17. September das Gymnasium in der fränkischen Stadt und verletzte mehrere Menschen.

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Nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks soll der Amokläufer schon seit längerem in psychotherapeutischer Behandlung gewesen sein.

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Schwerbewaffnete Polizisten durchsuchten die Räume der Schule.

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Einem Polizeisprecher zufolge wurden während des Amoklaufs Schusswaffen gebraucht - allerdings nur von Seiten der Polizei. Der Angreifer selbst habe Brandsätze, sogenannte Molotow-Cocktails, benutzt.

Foto: DDP
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Der Anschlag ereignete sich gegen 8.35 Uhr. Wenige Minuten später waren Beamte in der Schule und trafen den Täter mit einer Axt, mehreren Messern und Molotow-Cocktails bewaffnet. Der 18-Jährige wurde zehn Minuten nach dem Anschlag von einer Polizeistreife überwältigt und festgenommen.

Foto: Thomas Kienzle/ AP
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Laut Polizei wurden zwei Mädchen schwer und sieben weitere Schüler leicht verletzt, als der Täter zwei Brandsätze in eine neunte und eine elfte Klasse schleuderte.

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Die Schule mit ihren 600 bis 700 Schülern wurde vollständig evakuiert, das Gebäude wurde nach Bomben und Waffen durchsucht.

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Das Gymnasium wurde nach der Tat von Polizisten umstellt, Beamte durchsuchten die geräumte Schule.

Foto: Thomas Kienzle/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?