Ansbach: Amoklauf am Carolinum - DER SPIEGEL
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Ansbach Amoklauf am Carolinum

Bei seinem Amoklauf an einem Gymnasium in Ansbach wurde Georg R. von Polizisten angeschossen. Jetzt soll der 18-Jährige vom Krankenhaus ins Gefängnis verlegt werde. Die Ermittler hoffen, dass er sein Schweigen bricht und sich einem psychiatrischen Gutachter anvertraut.
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Bei seinem Amoklauf an einem Gymnasium in Ansbach wurde Georg R. von Polizisten angeschossen. Nun soll er vom Krankenhaus in ein Würzburger Gefängnis verlegt werden. Die behandelnden Ärzte prüfen derzeit, ob der Zustand des verletzten Schülers dies zulässt.

Foto: Matthias Schrader/ AP
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Georg R. war am Morgen des 17. Septembers in die Schule Carolinum gestürmt, unter anderem bewaffnet mit Molotow-Cocktails und einem Beil, und hatte mehrere Menschen verletzt.

Foto: dapd
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Der Anschlag ereignete sich gegen 8.35 Uhr. Wenige Minuten später waren Beamte in der Schule und trafen den Täter mit einer Axt, mehreren Messern und Molotow-Cocktails bewaffnet. Der 18-Jährige wurde zehn Minuten nach dem Anschlag von einer Polizeistreife überwältigt und festgenommen.

Foto: Thomas Kienzle/ AP
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Laut Polizei wurden zwei Mädchen schwer und sieben weitere Schüler leicht verletzt, als der Täter zwei Brandsätze in eine neunte und eine elfte Klasse schleuderte.

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Die Schule mit ihren 600 bis 700 Schülern wurde vollständig evakuiert, das Gebäude wurde nach Bomben und Waffen durchsucht.

Foto: DDP
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Schwerbewaffnete Polizisten durchsuchten die Räume der Schule.

Foto: DDP
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Das Gymnasium wurde nach der Tat von Polizisten umstellt, Beamte durchsuchten die geräumte Schule.

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Fassungslose Schüler: R. schrieb laut Polizei schon Monate vor der Tat auf, was er in seinem Gymnasium vorhatte.

Foto: dapd
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Gedenken an die Verletzten des Amoklaufs: Vor einem Gottesdienst in der Ansbacher Johanniskirche entzündeten viele Menschen vor dem Gymnasium Carolinum Kerzen.

Foto: ddp
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Die beiden am schwersten verletzten Opfer des Anschlags von Ansbach, zwei 15-jährige Mädchen aus der zehnten Klasse des Carolinums, sind mittlerweile außer Lebensgefahr.

Foto: dapd
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Ermittler tragen Unterlagen aus dem Wohnhaus von Georg R.: Der Jugendliche soll vor der Tat ein Testament verfasst haben, darauf das Datum 9/11.

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Einen Tag nach dem Amoklauf in dem Gebäude wurde für die Schüler eine Notfallseelsorge eingerichtet.

Foto: A3609 Daniel Karmann/ dpa
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Trauer in Ansbach: Jugendliche legen Blumen vor dem Gymnasium Carolinum nieder.

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Ein Mitarbeiter der Spurensicherung auf dem Gelände der Schule

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Mehrere Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt, zwei Schülerinnen einer zehnten Klasse schwer.

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Das Wohnhaus des Amokläufers: Bekannte beschreiben Georg R. als Einzelgänger.

Foto: A3609 Daniel Karmann/ dpa
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Aufarbeitung der Tat: Notfallseelsorger Thomas Barkowski kümmerte sich um Schüler und Lehrer - und sprach mit Journalisten.

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Der Tatort: Das Carolinum in Ansbach ist laut eigenen Angaben das zweitälteste staatliche Gymnasium in Bayern.

Foto: Matthias Schrader/ AP
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Polizisten am Carolinum in Ansbach: Der erneute Amoklauf an einer deutschen Schule hat eine Debatte über Schulsicherheit ausgelöst - Polizeigewerkschaft und Lehrer forderten Notfallpläne und Frühwarnsysteme für Bildungseinrichtungen.

Foto: MICHAEL DALDER/ REUTERS
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Einem Polizeisprecher zufolge wurden während des Amoklaufs Schusswaffen gebraucht - allerdings nur von Seiten der Polizei. Der Angreifer selbst habe Brandsätze, sogenannte Molotow-Cocktails, benutzt.

Foto: DDP
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