Anschläge in Boston - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Anschläge in Boston Selbstlose Helfer am Kriegsschauplatz

Einer der Toten von Boston ist ein achtjähriger Junge, er wartete an der Ziellinie auf seinen Vater. Unter den vielen Schwerverletzten sind zwei Brüder, die beide ihr Bein verloren. Und ein Mann mit einer tragischen Vergangenheit avancierte zum Helden.
1 / 12

Der Tatort an der Laufstrecke des Boston-Marathons sah nach dem Anschlag aus wie ein Kriegsszenario. "Die Läufer sind eben noch ins Ziel gelaufen und jetzt haben sie keine Beine mehr", sagte ein sichtlich erschütterter Polizist aus Rhode Island der "New York Times". "Es gibt so viele Menschen ohne Beine. Überall ist Blut. Das sind Knochen, Fragmente."

Foto: REUTERS/ Dan Lampariello
2 / 12

Unter den Verletzten sind viele Minderjährige. Ein Kinderkrankenhaus nahm zehn kleine Patienten auf, darunter einen Zweijährigen, der mit schweren Kopfverletzungen auf die Intensivstation gebracht werden musste. Ein Zwölfjähriger erlitt einen Oberschenkelbruch, ein neunjähriges Mädchen eine schwere Beinverletzung.

Foto: Charles Krupa / AP / dpa
3 / 12

Wiedervereint nach Momenten der Angst: Chris Darmody hält seine Frau Sue im Arm. Er hatte auf sie gewartet, als die Bomben explodierten, und sie dann im Chaos verloren. Später fanden sich die beiden wieder.

Foto: Michael Dwyer / AP / dpa
4 / 12

Ein Mann mit schwerem Schicksal: Der aus Costa Rica stammende Carlos Arredondo avancierte zum Helden, als er nur Sekunden nach den Bombenexplosionen selbstlos half. Videoaufnahmen dokumentieren, wie er provisorische Verbände anlegt, Trümmer zur Seite räumt und den Weg für die Rettungsmannschaften freimacht. Arredondo selbst verlor zwei Söhne, einen im Irak-Krieg den anderen durch Suizid. Heute ist er Friedensaktivist.

Foto: Darren Mccollester / AFP
5 / 12

Bombenexplosion in Boston: Bill Iffrig (orangefarbenes Laufshirt) hatte das Ziel des Marathons fast erreicht, als der erste Sprengsatz detonierte.

Foto: REUTERS/NBC
6 / 12

Die Explosion riss den 78-Jährigen von den Beinen.

Foto: REUTERS/NBC
7 / 12

"Unglaublich. Unfassbar. Ich bin total geschockt": So reagierte die deutsche Spitzenläuferin Sabrina Mockenhaupt (r.) auf die Nachricht von dem Attentat. Sie sei nach dem Rennen schon im Hotel 200 Meter vom Explosionsort entfernt unter der Dusche gewesen. "Als ich wieder zurück in die Hotellobby kam, war plötzlich alles anders."

Foto: Michael Dwyer / AP / dpa
8 / 12

Rettungskräfte eilten zur Ziellinie des Boston-Marathons. Nach den Explosionen herrschte auf Bostons Straßen Chaos.

Foto: Charles Krupa / AP / dpa
9 / 12

Sanitäter an einer Explosionsstelle: Erste Hilfe für die Verletzten

Foto: Charles Krupa / AP / dpa
10 / 12

Einige Verletzte wurden zur medizinischen Erstversorgung in ein Zelt im Zielbereich transportiert.

Foto: Elise Amendola / AP / dpa
11 / 12

Auch die Feuerwehr war im Einsatz.

Foto: Brian Snyder / REUTERS
12 / 12

Trauer und Entsetzen: Der Anschlag hat die Menschen in den USA schockiert.

Foto: � Dominick Reuter / Reuters
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?